Nordd. Jugendländervergleich 25.11.2017

Autor: Mirko Seifert

Der 23. Norddeutsche Jugendländervergleich fand am 25. und 26.11.2017 in Potsdam, blu, statt. Es war der zweite Schwimmwettkampf in der neuen Schwimmhalle. Der erste mit Querbahn (25 m á 8 Bahnen). Im Sommer, beim Alten Fritz, wurde noch auf der 50 m Bahn geschwommen.

Die Wassertemperatur: + 26, 7 Grad C.

Es gab extra für das „blu“ angefertigte Startblöcke für die „25 m Seite“. Diese einfachen Blöcke erinnern an die 1970er Jahre. Es gibt keine Reaktionsplattform, sie sind nicht verstellbar und die Nummern der Bahn sind nur von der Seite zu lesen. Eine Rückenstarthilfe hätte man nicht anbringen können. Es gab auch keine.

Startblock beim 23. Norddeutscher Jugendländervergleich im Schwimmen. Wie sehr man sich auch anstrengte zu schauen, eine Bahnnummer frontal zur Schwimmbahn gab es nicht.

Startblock beim 23. Norddeutscher Jugendländervergleich im Schwimmen. Wie sehr man sich auch anstrengte zu schauen, eine Bahnnummer frontal zur Schwimmbahn gab es nicht.

Geschwommen wurde auf einer 25 m Bahn, also quer durch’s Becken. Nichts ungewöhnliches würde man denken, wurde diese Vorgehensweise seit Jahren im Luftschiffhafen (Potsdam) bei ähnlichen Wettkämpfen praktiziert. Doch es gab einen großen Unterschied: die 8 Schwimmbahnen befanden sich in der Mitte des Beckens. Somit waren jeweils 15 m zu jeder Seite Platz. Von oben sahen die Schwimmbahnen wie ein Schachbrett aus. Ein/Ausschwimmen war auf 4 Bahnen im selben Becken unter dem Sprungturm möglich.

Die Querbahnen in der Schwimmhallenmitte beim Nordd. Jugendländervergleich im Nov. 2017.

Die Querbahnen in der Schwimmhallenmitte beim Nordd. Jugendländervergleich im Nov. 2017.

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Es gab Sportler, die im Berliner Team starteten – wie z. B. Marlene Blanke – und damit auch die Punkte für Berlin lieferten. Betreut wurde Marlene aber von Hr. Luckau; er ist bekanntlich ihr Trainer in Potsdam. Schon eine eigenartige Situation.

Eimer gab es, und damit auch Eimerkipper. Diese waren u. a. Luca Armbruster, Lara Weidauer, Celine Osygus und Mathilda Weber.

Es gab keine 15 m Leine.

Am Samstag gab es keine Siegerehrungen.

Das Parken vor dem Gelände war noch kostenlos.

Es regnete den ganzen Tag.

Der Eintritt für die Zuschauer war kostenlos.

Obwohl die Schwimmhalle nur an den Seiten Lampen für die Beleuchtung der Halle hat und es draußen bereits dunkel war waren die Lichtverhältnisse nicht schlechter als in der SSE im heutigen Sichtungsschwimmen. Es war erstaunlich wie hell der Wasserbereich erleuchtet war. Aber nur dieser. Über den Bereich außerhalb des Schwimmbeckens sprechen wir lieber nicht.

Einige Sportlerinnen waren in der Halle, obwohl sie schon zu „alt“ für diesen Wettkampf waren. Hannah Küchler (trainiert seit Oktober in Hamburg), Pia-Sophie Berndt und Isabel Gose.

Es gab einen Altersklassenrekord. Stand aber nicht im Protokoll. Timo Sorgius (AK 14) über 200 R in 2:04,85 Min. Es war sein erster Rekord.

Das Präsidium des LSV Brandenburg lud ab 15.45 Uhr auf der Tribüne für ausgewählte Gäste zum „Imbiss“ ein. Ich war auch eingeladen, konnte aber erst zum Ende der Veranstaltung vorbeischauen. Es gab Snacks (z. b. Currywurst) und Getränke.

Die Schwimmhalle war während des Wettkampfes ganz normal für das „Spaßpublikum“ geöffnet. Einige ließen es sich nicht nehmen mal vorbeizuschauen. Im hinteren kleinen Becken in der Wettkampfhalle waren trotz Wettkampf die Freizeitleute damit beschäftigt, sich mit großen Bällen zu vergnügen.

Am Ende des Samstagsabschnittes konnten sich die Sportler noch ausschwimmen. Einige andere nutzten die Gelegenheit, ihre Sprungkraft zu testen: wie weit schaffe ich es vom Startblock quer über die Leinen zu springen?!

Bilder Abschnitt 1

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