Sichtungsschwimmen 2017, 23.9., Berlin

Autor: Mirko Seifert

Die SSE
Die restlichen Lautsprecher wurden auf der gegenüberliegenden Seite des Eingangs eingebaut. Ob es nun daran lag, oder an der Soundanlage inkl. Mischpult und Mikrofon, dass in der Halle nichts zu verstehen war? An den beiden Sprechern lag es nicht. So konnte man vernehmen, dass etwas durch das Hallenmicro gesprochen wurde, doch es war dumpf und am Beckenrand nicht zu verstehen. Das war wiederum nicht nur mein Eindruck. Es sollte zu denken geben,
– das bei der Schiedsrichtervorstellung die Beteiligten nichts verstanden und, was noch viel gravierender war,
– das bei den Siegerehrungen die Trainer und Sportler nicht wussten, welche Siegerehrung und welche Sportler aufgerufen wurden; es kam vor, dass die falschen Sportler auf dem Treppchen standen.
Die jetzige Situation der Soundanlage war die schlimmste, seitdem ich zum ersten Mal in der SSE war. In den vergangenen 10 Jahren kam es zu Aussetzern, zu Verzerrungen, aber ein ganzer Wettkampf ohne ein einziges Wort zu verstehen, dass gab es noch nicht. Bei „Jugend trainiert für Olympia“ vor 3 Tagen war wenigstens noch etwas zu verstehen.

Die SSE war auch heute noch für die Öffentlichkeit geschlossen. Einlass war aber über den Sportlereingang.

Einige Luken/Dachsegel waren wie vor 3 Tagen auf der Sprunghallenseite geöffnet.

Berlin, 23. September 2017: Erster und einziger Abschnitt des Sichtungsschwimmen der Eliteschulen des Sports Berlin der Jahrgänge 2010 bis 2007. Die Poelchau-Sportschule Klasse 5 u 6, TG Franzi u Jeff.

Berlin, 23. September 2017: Erster und einziger Abschnitt des Sichtungsschwimmen der Eliteschulen des Sports Berlin der Jahrgänge 2010 bis 2007. Die Poelchau-Sportschule Klasse 5 u 6, TG Franzi u Jeff.

Der Wettkampf
Die Wassertemperatur des Wettkampfbeckens: + 26,3 Grad C.
Elektrische Leitfähigkeit des Wasser: 418 micro-Siemens

Es gab für jede Strecke eine Siegerehrung; auch eine Mehrkampfwertung gab es, aber dafür keine Siegerehrung.

Es gab keinen Vorstart.

2 Sprecher führten durch die Veranstaltung.

Die Rückenstarthilfe wurde nicht eingesetzt.

Es waren ca. 80 weniger Sportler beim Wettkampf als noch im März 2017. Das liegt u. a. daran, dass bestimmte Schwimmhallen nach den Ferien noch nicht öffneten, wie z. B. Finckensteinallee geschlossen bis 28.9., Hüttenweg/Lehrschwimmbecken bis Oktober 2017 zu, Götzbad bis 17.9. geschlossen.

Ein Sportler verlor beim Start bei Kraulbeine fast sein Brett, kommt selten vor.

Es wurden alle Sportler für alle Strecken durchgesagt.

Die Tribüne auf der Eingangsseite war sehr gut mit Eltern besetzt.

Mit Überkopfstart wurde mal gearbeitet und dann mal wieder nicht.

Es waren keine Wasserspringer beim Training. Das Sprungbecken war gesperrt.

Das zweite 25m Becken war leer.

Für das Sichtungsschwimmen muss kein Meldegeld bezahlt werden.

Das gut eingespielte Frauen-Duo für die Bewirtung war auch wieder mit von der Partie. So gab es Kekse, Stullchen, Wasser, geschnittene Äpfel, Paprika und der Kaffee ging nie aus.

Obwohl es sich um einen Wettkampf mit einem Abschnitt handelt, gab es eine längere Pause von 11.10 bis 11.43 Uhr. In ihr wurden u. a. Siegerehrungen durchgeführt.

Es gab keine Eimer zum Nassmachen.

Das Kampfgericht setzte sich überwiegend aus neuen und mir unbekannten Gesichtern zusammen.

Bilder
Alle Bilder der Veranstaltung unter http://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2185/

Buch
Link: Buch „Deutsche Meister Schwimmen 1883 – 2017, Langbahn“ ab Dezember 2017 erhältlich

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