(Rand)Notizen WM Budapest 2017 – 21./22.7.

Autor: Mirko Seifert

21.7., Anreise, Györ, Budapest
Die Anfahrt erfolgte via Györ, wo ab dem 23.7. das EYOF stattfindet. Die kleine Stadt befand sich noch im Morgenschlaf. Die Volunteers hatten auch noch nicht so richtig einen Plan, ok, geht ja erst in 2 Tagen los. Sie wollten uns schon ohne Akkreditierung wegschicken, doch am Montag kommen wir um 08.00 Uhr an und wollen uns nicht extra mit solchen Sachen belasten. Also bestanden wir darauf, dass, wie in den E-Mails geschrieben die Pressesachen ab 08.00 Uhr ausgegeben werden. Immer diesen Deutschen! Wir bekamen sie. Dann noch ein Abstecher zur Schwimmhalle. Dort wurde noch ein wenig außerhalb gebaut, die Halle selber lag noch im dunkeln.
Es ist schon schade, dass zeitgleich WM und EYOF in 130 km stattfinden. Werbung in Budapest für die EYOF auch gemacht: die Fahnen an der Hauptstraße waren größer als die in Györ.

Budapest, 22. Juli 2017. die Posen(r) des Tages waren eindeutig die Frauen beim Teamwettbewerb. Ob Gruppe, Duo- oder Einzelfoto, es wurde ge-posed ohne Ende.

Budapest, 22. Juli 2017. die Posen(r) des Tages waren eindeutig die Frauen beim Teamwettbewerb. Ob Gruppe, Duo- oder Einzelfoto, es wurde ge-posed ohne Ende.

Hier einige Gewichtszahlen: Objektiv mit Koffer 400 mm = 8,90 kg; 600 mm mit Koffer 8,82 kg; Rucksack mit Technik 11,17 kg.

Dann, ca. 11.00 Uhr in Budapest bei Hitze angekommen. Erste Schreck, Kumpel Tino’s Kreditkarte blieb im Parkautomaten stecken. Servicenummer angerufen und nach 3 Min ! stand der Servicewagen an Ort und Stelle. Gleich noch eine „Freistunde“ fürs Parken bekommen.

In der neuen Schwimmaren „Duna Arena“ war viel los. Erstmal zurechtfinden dort. Lange wege – viel länger als in der SSE. Ist ja auch doppelt so groß das Ding. Eines viel sofort auf: Polizei und Militär überall, Panzersperren und Einlasskontrollen, Helicopter überfliegen immer wieder das Gebiet. G20 Gipfel – nein, Schwimm-Weltmeisterschaft. Das neben der Duna Arena gelegene Freibad wurde gleich mal mit einvernommen für die WM. Auch einige Busse wurden umgeleitet.
Mehr durch Zufall kamen wir ins Warm-Up Becken, hier sind Fotos verboten. Dirk Lange stand da mit einem Lithauen T-Shirt, Christian Hansmann (Luxemburg) betreut seit Jahren das Team, er war vor H. Gehring Pressechef beim DSV. Das Warm-Up Becken ist 2,20 m tief, 50 m lang und hat 10 Bahnen. Auf beiden Seiten stehen Startblöcke und sind Anschlagmatten angebracht. Hier dürfen nur ausgewiesene TV Teams drehen. Mehr über die Duna Arena in den nächsten Tagen.

Budapest, 22. Juli 2017. die Posen(r) des Tages waren eindeutig die Frauen beim Teamwettbewerb. Ob Gruppe, Duo- oder Einzelfoto, es wurde ge-posed ohne Ende.

Budapest, 22. Juli 2017. die Posen(r) des Tages waren eindeutig die Frauen beim Teamwettbewerb. Ob Gruppe, Duo- oder Einzelfoto, es wurde ge-posed ohne Ende.

Am Abend dann zum Synchronschwimmen, befindet sich woanders, in der Innenstadt. Hier wurde die Arena als Freibecken auf einen See/Fluss gebaut. Wir fuhren mit den Shuttlebussen dorthin. Shuttlebusse sind eine gute Erfindung, wenn sie das tun, was sie sollen. Den Interessenten auf zur Destination auf dem Busschild bringen. Machen sie aber nicht. Erstmal zum Wasserball gefahren. Ausgestiegen, nachgefragt, neuen Bus bestiegen, zur richtigen Destination gebracht. Seitdem gilt: immer erst Busfahrer fragen, wo er hinfährt.
Das Freibecken für Synchronschwimmen, wo auch Deutsche Sportler teilnehmen, ist schön gelegen und großzugig angelegt. Scheinwerfer gibt es nicht. Durch die Bustragödie verpassten wir die hälfte der Teilnehmer, darunter die Deutschen. Auf den Rückbus warteten wir 45 min.

Budapest, 22. Juli 2017. Fotografen bei Regen beim Synchronschwimmen.

Budapest, 22. Juli 2017. Fotografen bei Regen beim Synchronschwimmen.

22.7., Budapest
Von 8 bis 10 Uhr konnten die Beckenschwimmer im Wettkampfbecken schwimmen.
Die Wassertemperaturen: Wettkampfbecken + 26,7 Grad C., Warm-Up Pool + 27,7.

Die Kiss-Cam kam beim Synchro, Wasserball und Springen zum Einsatz. Wer sich auf den Videowalls sieht sollte sich küssen.

Nachts wird die Duna Arena in blau angestrahlt.

Es gibt eine tägliche, von der FINA herausgegebene WM Zeitung. Sie ist kostenlos und hat 12 Seiten.

Die Tribünen waren gut besucht, ausverkauft waren sie aber Wettkämpfe aber nicht. Besonders bei den Wasserspringen war es viel voller als gestern. Einige Tausend Zuschauer müssten das gewesen sein.

Von der ersten Reihe der Zuschauer bis zur obersten Reihe in der Duna Arena (die neue Schwimmhalle mit dem 50m Becken) sind es 124 Stufen. Einen Fahrstuhl gibt es nicht. Selbst auf der obersten Sitzreihe kann man das Wettkampfbecken gut sehen. Eines verstehe ich nicht. In der 2. Etage der Duna-Arena gibt es auf jeder Seite 4 (!) Frauen Toiletten, aber kein Männer Clo. Warum?

Budapest, 22. Juli 2017. die Posen(r) des Tages waren eindeutig die Frauen beim Teamwettbewerb. Ob Gruppe, Duo- oder Einzelfoto, es wurde ge-posed ohne Ende.

Budapest, 22. Juli 2017. die Posen(r) des Tages waren eindeutig die Frauen beim Teamwettbewerb. Ob Gruppe, Duo- oder Einzelfoto, es wurde ge-posed ohne Ende.

Ein weiterer Shuttle-Service besteht mit Booten/Fähren. Sie fahren von der Duna-Arena zur Margaretheninsel. Der Trip dauert ca. 15 min. Gute Sache. Hatten wir auch am Abend in Anspruch genommen, um zum Wasserball zu gelangen. Dort angekommen mussten wir noch 10 min zu Fuß bis zum Mediaeingang laufen. „Komischerweise“ ist der Mediaeingang immer dort, wo die Entfernung am längsten ist. Deshalb komme ich heute auf ca. 10 km Fußmarsch.

Heute fand das sog. „Mediarace“ in der Duna Arena statt.

Das Becken-Team aus Österreich ist mit ca. 6 Sportlern angereist und werden von 2 amerikanischen Trainern betreut.

Nach Beendigung der WM soll die Sitzkapazität der Wettkampfhalle von derzeit 12.000 Zuschauern reduziert werden. Wie das ganze ablaufen soll ist nicht bekannt.

Beim Wasserball wird beim Anpfiff der Ball in der Mitte des Spielfeldes gehalten und dann, wenn sich die Sportler nähern, freigegeben. In Deutschland und bei Europäischen Wettbewerben wirft der Schiedsrichter den Ball kurz vorher von der Seite ins Wasser.

Der ungarische Forint hat gegenüber dem Juli 2016 an Wert gewonnen, für 1 Euro bekommt man nur noch ca. 275 Forint, letztes Jahr waren es noch mind. 300.

 

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