Titze Cup 2017, 31.3. – 2.4., Berlin

Autor: Mirko Seifert

Die Wassertemperatur des Wettkampfbeckens:
Fr: + 26,3 Grad C.;
Sa: + 26,1;
So: + 26,3;

Die Anschlagmatten waren einseitig angebracht.

Die Tribüne war auf beiden Seiten geöffnet.

Es gab wieder Eimer zum „Nassmachen“ vor dem Start.

Es wurden keine Rückenstarthilfen verwendet.

Die Reaktionszeit am Block war am Samstag nicht an der Anzeigetafel vermerkt wurden, am Sonntag schon.

Hatten auch am Beckenrand Spaß: die Wasserfreunde Spandau 04.

Hatten auch am Beckenrand Spaß: die Wasserfreunde Spandau 04.

Es gab wieder eine Titze Cup 2017 Tasse. Ein Veranstaltungsshirt gab es, wie 2016, nicht.

Auch dieses Wochenende war wieder Azubi-Zeit des Berliner Schwimmverbandes. Mehrere Leute wurden zum Kampfrichter ausgebildet. Dazu gehört es u. a. auch, dass sie „live“ beim Wettkampf Aufgaben übernehmen, wie z. B. Zeiten stoppen.

Am Samstag (1.4.) war bis 09.38 Uhr (Wettkampfbeginn war 09.00 Uhr) das volle Hallenlicht an, also alle Lampen (4 von 4). Doch um 09.38 Uhr wurde auf Trainingslicht umgestellt und so war es während des Startvorganges über 50m Rücken plötzlich sehr dunkel. Kurze Zeit später dann wurde das Licht auf 2 von 4 Lampen pro Quadrat wieder angemacht.

Es wurde auf beiden Seiten mit einem Vorstart gearbeitet. Auf der Hauptstartbrücke auch mit Vorstartzelt.

Musik wurde auch bei den Läufen gespielt. Es gab mal wieder etwas neuere Musik zu hören.

Alle Sportler schwammen am Freitag die 800m und 1500m Freistil in Kraul.

Am Samstag aber schwamm Anne Schultz die 400m Freistil als 400m Lagen (5:10,43 Min.).

Die 50m Strecken wurden nicht vom Sprecher angesagt.

Es gab zum Teil erhebliche Lücken beim Starterfeld pro Lauf. Bei 200m F der Frauen z. B. waren 11 Sportlerinnen der Jahrgänge 2003/2004 nicht am Start.

Das Sprungbecken stand die meiste Zeit für die Sportler zur Verfügung. Nur am Freitag und Samstagvormittag wurde es von den Wasserspringern zum Training benutzt.

Es gab Sportler, vornehmlich vom SC Magdeburg, die schwammen am Freitag die 800m und 1500m Freistil.

Der älteste Teilnehmer war Jahrgang 1959, älteste Teilnehmerin Jahrgang 1981.

Eine Disqualifikation (Yannick Heller) wurde zurückgenommen.

Am Samstagmorgen gab es bei den 50m Strecken beim Start eine Rückkopplung. Das Besondere daran: der Ton wurde unabsichtlich so moduliert, dass es über mehrere Sekunden wie eine Melodie klang.

Letzter beim Einschwimmen am Samstagmorgen war Timo Jahn. [Nachtrag am 6.4.2017: Maik Rieffenstahl war letzter beim Einschwimmen am Samstagmorgen; er war nicht zu sehen, weil er noch „ein wenig rumgetaucht war“, in der Mitte auf Bahn 9]

Hauptstadtsport.TV war am Freitag vor Ort, es gab Interviews u. a. mit Franziska Hentke, Florian Wellbrock und Bernd Berkhahn.

Der SC Magdeburg war mit seinen Sportlern nur am Freitag anwesend, weil sie am Sa und So beim Wettkampf in Halle/Saale teilnahmen. Gleich zu Beginn stellten dabei Franziska Henkte über 1500 F und Florian Wellbrock über 800 F Titze-Cup Rekorde auf.

Das schwedische Team reiste mit Bussen an; dass dauerte ca. 13 Stunden. Es war ihr erster Wettkampf in Berlin. Sie waren von der Professionalität der Veranstaltung beeindruckt. Die Startgebühren bei ähnlichen Wettkämpfen in Schweden liegen bei 5 bis 6 Euros.

Rekorde
Neben den erwähnte Titze-Cup Rekorden von F. Wellbrock und F. Hentke gab es noch einen dritten, von Francesca Neubauer über 50m Brust (32,73 Sek.). Für jeden Veranstaltungsrekord gab es eine Prämie von 25 Euro.

Maike Grösch (Mastersschwimmerin AK 30, Berlin): Einen Masters-Rekord über die 1500m Freistil hätte es auch gegeben, wenn es a) ein Masters-Wettkampf gewesen wäre oder b) es eine Masters-Wertung gegeben hätte. Es gab aber weder das eine noch das andere, somit war die neue Bestzeit in 18:50,91 Min., ca. 14 Sek. als der bisherige Rekord 19:04,35 Min., kein neuer Rekord.
Etwas ähnliches ereignete sich beim Titze Cup 2016:
Artikel vom 12.3.2016 „Titze Cup – IPC Weltrekord, aber ohne Anerkennung“

Wendetafeln
Die Wendetafeln bei den 1500m F und 800m F sollten, so die Ansage über’s Hallenmicro, von den Vereinsvertretern gehalten werden. Aber nicht jede Bahn hatte einen Vereinsvertreter als „Vertreter“ an der Wende. Das wurde einmal vom Hallensprecher erwähnt.
Zum anderen gab es auch mindestens einen Sportler, der gar keine Wendetafel haben wollte und deshalb auch kein Vereinsvertreter bei der Wende saß.
Wendetafeln hielten z. B. Florian Wellbrock, Yusra Mardini, Maya Tobehn und Florentine Tesch.

Links:
Bilder:
Abs. 1: http://mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2097
Abs. 2: http://mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2098
Abs. 3: http://mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2099
Abs. 4: http://mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2100
Abs. 5: http://mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2101

Ergebnisse:
http://titze-cup.de/

Hauptstadtsport.TV Beitrag Titze Cup:
http://www.hauptstadtsport.tv/19-titze-cup-der-berliner-wasserratten/

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