(Rand)Notizen DMS-J Bundesfinale 2016, 28. + 29.1.2017, Hannover

Autor: Mirko Seifert

Die Temperaturen des Wassers:
Sa, Wettkampfbecken: + 27,1 Grad C., Nichtschwimmerbecken + 30,4 Grad C.
So, Wettkampfbecken: + 27,1 Grad C.;

Das Einschwimmen am Samstag endete um 13.20 Uhr, der Wettkampf begann mit der Nationalhymne um 13.30 Uhr. Um 13.15 Uhr war schon keiner mehr im Wasser.

Bundesfinale 2016 in 2017: das kommt daher, dass der DSV den Modus letztes Jahr umstellte. Um den Vereinen mehr Zeit für die Landesentscheide zu geben (September bis Anfang Dezember 2016) wurde der Termin auf den Januar 2017 gelegt. Nächstes Jahr wird es dann wieder so kommen. Das Bundesfinale 2017 wird im Januar 2018 stattfinden.

Auch Trainer müssen mal ins Wasser: hier nach "überstandenen" Wettkampf am Sonntag.

Auch Trainer müssen mal ins Wasser: hier nach „überstandenen“ Wettkampf am Sonntag.

Renovierung
Was wurde von Sommer bis Winter 2016 im Stadionbad eigentlich umgebaut? Das Bad war geschlossen, der erste Wettkampf seit der Renovierung waren die DM Masters Kurze Strecke im November 2016 an dieser Stelle.
Neu gemacht: Duschen und Toiletten. Leider gab ein Wasserhahn den Geist auf am Samstag und sprudelte stundenlang vor sich hin. Die Umkleiden sind so geblieben. Der Eingangsbereich wurde modernisiert, einschließlich des Fußbodens. Der Sprungturm wurde neu gestrichen, die Geländer neu gemacht und der Fahrstuhl entfernt. Die Tribüne blieb unverändert, ebenfalls die Startblöcke. Die Fließen im Wettkampfbecken sind geblieben.

Merchandising
In der Schwimmhalle gab es u. a. Veranstaltungsshirt:
arena event Shirt, gelb, auch Print auf dem Rücken des DMS-J Logos, 14,95 Euro
head event Shirt, longsleeve, auch Print auf dem Rücken des DMS-J Logos, 9,95 Euro
head T-Shirt unisex, auch Print auf dem Rücken des DMS-J Logos, 23,95 Euro
head Kapuzensweat, unisex, auch Print auf dem Rücken des DMS-J Logos, 52,95 Euro
arena schwarz Promoshirt, auch Print auf dem Rücken des DMS-J Logos, 22,95

Es gab nur einen Sprecher.

Musik wurde bei allen Läufen gespielt. Die war aber nicht zu hören, weil die Publikumslautstärke so laut war.

Es wurde mit Vorstart gearbeitet.

Alle Sportler schwammen in der Lage des Wettkampfes, d. h. bei Freistil schwammen alle Kraul.

Es gab keine Rückenstarthilfe. Stattdessen rutschten viele von den Anschlagmatten beim Rückenstart ab.

Nach Beendigung des 1. Abschnittes war 30 Min. Ausschwimmen erlaubt, genauer gesagt bis 18.00 Uhr.

Es wurde das 50m Wettkampfbecken geteilt, sodass eine Seite eine 25m Variante ergab. Auf der anderen Seite durfte in gewissen Grenzen auch während des Wettkampfes ein und ausgeschwommen werden.

In der Jugend A weiblich hat die 1. Mannschaft des SC Magdeburg abgemeldet; so waren nur 5 Mannschaften am Start in der Jugend A weiblich.

Auch Herr Ackenhausen war vor Ort und betreute Sportler.

Ein Mittagessen kostete 6,50 Euro. Samstag gab es Nudeln mit Bolognese- oder Tomatensauce, 0,3l Getränk, Obst; Sonntag gab es Nudeln mit Bolognese- oder Tomatensauce, 0,3l Getränk, Obst.

Eintrittskarten waren im Vorfeld ausverkauft. Die Karten kosteten:
pro Tag Erwachsene 8 Euro, Kinder 5 Euro;
Gesamtes Wochenende Erwachsene 12 Euro, Kinder 8 Euro;

Titus Perlwitz (Wfr. Spandau 04) verlor als Startschwimmer in 4×100 B sowohl seine Badekappe als auch seine Schwimmbrille. Das war nicht das erste Mal in diesem Jahr. Bereits am 15.1.2017 beim „Tag der langen Strecken“ im Forumbad verlor er über die 1500 F seine Kappe. Ein Vereinskamerad holte seine Sachen anschließend aus dem Becken.

Am Ende der regulären Wettkämpfe des Abschnittes 1 kam das Nachschwimmen. Dazu gab es 2 Läufe. Im Lauf 1 gab es nur 2 Mannschaften. Beide Mannschaften starteten nebeneinander, obwohl die eine Freistil und die andere Brust schwimmen musste. Einige der Freistildamen der Wfr. Spandau 04 des Nachschwimmens waren Minuten zuvor bei 4×100 R Jugend A im Einsatz. Im zweiten Lauf des Nachschwimmens waren 3 Mannschaften dabei. Alle schwammen Rücken.
Am Sonntag gab es zwei Läufe Nachschwimmen. Dabei wurde die Mannschaft TSV Hohenbrunn-Riemerling erneut disqualifiziert. Sie belegte am Ende den Platz 12, wurde aber mit Urkunde geehrt und durfte natürlich auch mit einmarschieren.

Die SG Essen, weibliche Jugend D, hatte wirklich Pech. Ihre Kostüme konnten sie nicht anziehen, weil die Schrankschlüssel nicht aufzufinden waren. So marschierten sie in traditioneller SG Essen Kleidung ein.
Sarah Poewe war als Trainerin in der Halle, sie betreute die Mannschaft der SG Essen, weiblich Jugend D.

Eine weitere Mannschaft sah auch noch ganz normal aus, die Mannschaft der SG Dortmund, männliche Jugend B, sie belegten Platz 1.

Ein deutscher Staffelrekord fiel: der Berliner TSC schwamm in der männlichen Jugend C in 21:56,95 Min. eine neue Bestmarke (alte Marke 22:13,07 Min.).

Neben den Kostümen, die nur bei der Siegerehrung aller Mannschaften angezogen wurden, gab es aber auch auffällige „Zeichen“ auf den Körpern während des Wettkampfes. So bei der TPSK, der SG Essen, Wfr. Spandau 04 und dem Berliner TSC. Es waren aufgesprühte „Tattoos“.

Eine Disqualifikation wurde zur weiteren Bearbeitung der Fachsparte Schwimmen weitergeleitet. Laut Protokoll sollte die 4. Schwimmerin, Alina Haseloff, 4×100 F, weibliche Jugend A, nicht teilnahmeberechtigt gewesen sein. Dagegen haben die Wfr. Spandau 04 Einspruch eingelegt. Die 4×100 F Staffel durfte dennoch diese Staffel nachschwimmen.

Die Mannschaft der SG Gladbeck/Recklinghausen, männliche Jugend C, belegte am Ende Platz 2. Sie schwammen immer in der gleichen Besetzung; ihre Mannschaft bestand aus 4 Sportlern.

Heute feierten 2 Sportler ihren 14. und 16. Geburtstag.

Das Anfeuern von der Startbrücke war leider untersagt. So verschwand die Anspannung von der Startbrücke und wurde an die Seite oder ins „Hinterzimmer“ der Startbrücke verlegt. Wenn die Sportler ein paar Meter Abstand zum Startbereich hatten war ihre Anspannung anzusehen.

Wertungswiderspruch: die Jugend D darf die Schmetterlingsstaffeln nur 4x50m schwimmen. Die gleiche Jugend D darf aber bei den 4x100m Lagen die Teilstrecke Schmetterling die volle Distanz (100m) schwimmen.

Soweit ersichtlich verlor am Sonntag keiner seine Kappe oder Brille beim Wettkampf.

Einige Sportler der Wfr. Hannover 98 sprangen nach getaner Aufräumarbeit am Sonntagnachmittag noch vom 3m/5m und 10m Turm.

Der Wettkampf einschließlich Siegerehrung endete um 13:52 Uhr. Anschließend wurde das Stadionbad für die Öffentlichkeit hergerichtet. Morgen, am 30.1.2017, ist ein besonderer Tag. Nach dem Umbau und seit dem Sommer 2016 war die Halle für die Öffentlichkeit gesperrt. Morgen ist erster Tag auch für diese Gäste. Wettkämpfe und Vereinsbetrieb waren seit Anfang November 2016 in dieser Schwimmhalle möglich.

Online:
Web: http://www.dmsj-hannover.de/

Nachtrag (31.1.2017):
Bilder online:
Abschnitt 1: http://mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2068
Abschnitt 2: http://mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2069

Rekord Nr. 2
Weibliche Jugend C, W98 Hannover in 22:22,78 Min. (alte Bestzeit 22:40,04 Min.)

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