Bestenermittlung Lange Strecken Berlin – hohe Vereinsnachzahlungen

Autor: Mirko Seifert

Nicht schlecht staunt der geübte Protokollleser beim Betrag „ENM-Liste“ der Bestenermittlung 2017. Dort müssen alle Berliner Vereine insgesamt 1.488 Euro nachzahlen.

Am 20./21.1.2017 fand in Berlin die Bestenermittlung „Lange Strecken“ im Sportforum statt. Laut Ausschreibung beträgt das „ENM – Erhöhtes nachträgliches Meldegeld“ 12,00 Euro, wenn „ … Meldungen oder Zusagen zur Teilnahme nicht erfüllt werden. Bei einer Disqualifikation wird kein ENM erhoben.“

So kommt es, dass Alexander Kunert über 400 L disqualifiziert wurde, er aber das ENM nicht dafür zahlen musste; das ENM wurde fällig, weil er am Samstag über die 1500 F nicht antrat.
Des Weiteren schwammen zwei Sportler nicht „Kraul“, sondern wählten als „Freistil“ eine andere Lage:
Ole Braunschweig schwamm die 800 F in Rücken (9:36,06 Min.) – dafür gab es einen ENM Eintrag;
Josephine Tesch dagegen schwamm die 800 F auch in Rücken (10:03,52 Min.) – doch sie blieb unter der Pflichtzeit.

Der Betrag erstaunt umso mehr, weil das reguläre Meldegeld insgesamt nur 1.926 Euro betrug (Meldungen 321 laut Meldeliste, multipliziert mit dem Meldegeld von 6 Euro). Im Jahr 2015 betraf das ENM nur 2 Sportler, jetzt waren 124 davon betroffen.

Tabelle: ENM Bestenermittlung Lange Strecken 2017, Berlin

Betrag (Euro) Verein
444 Berliner TSC
300 Friesen
276 SG Neukölln
84 KSV Neptun
84 SG Schöneberg
60 SSV PCK Schwedt
48 BSV Medizin Marzahn
48 Potsdamer SV
48 Wasserratten
36 Hermsdorf
24 Eintracht Berlin
12 Aqua
12 Post SV Leipzig
12 Gelnhausen
1488 Summe

Links:
Bilder –
Freitag: http://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2065
Samstag: http://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2066
Protokoll: http://bsv-amtlicheveranstaltungen.de/bestenermittlung.php

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