(Rand)Notizen DKM Deutsche Kurzbahn 2016, Tag 2

Autor: Mirko Seifert

Berlin, 18.11.2016:
Die Temperatur im Wettkampfbecken betrug + 26,7 Grad C.

Bei den Vorläufen stieg um 8:49 Uhr der letzte aus dem Wasser; offizieller Einschwimmschluss war 8:45 Uhr.

Sonnele Öztürk trainiert zwar in Potsdam, saß aber heute bei ihrem Verein Wfr. Spandau 04.

Berlin, 18.11.2016: Sonnele Öztürk.

Berlin, 18.11.2016: Sonnele Öztürk.

Zum ersten Mal wurden die 400m Lagen bei einer Deutschen Kurzbahnmeisterschaft als Finale geschwommen. Bisher gab es immer nur Zeitläufe, woraus der Deutsche Kurzbahnmeister ermittelt wurde.

Florian Nagel ist, zumindest bei diesem Wettkampf, neuer Referent der Fachsparte Schwimmen. Er ist auch Berlin und gehört dem Berliner TSC an. So passte es auch ganz gut, dass er dem deutschen Staffelmeister über 4×50 F, Männer, dem Berliner TSC gratulieren konnte; er führte durch die Siegerehrung.

Amelie Braul, W98 Hannover, ist zurück von ihrem USA-Aufenthalt und trainiert nun in Köln, wo sie auch studiert. Die Trainingspläne kommen aber von ihrem Trainer aus Hannover.

Berlin, 18.11.2016: Alexandra Wenk.

Berlin, 18.11.2016: Alexandra Wenk.

Die Wasserspringer trainierten am Vormittag im Sprungbecken.

Die Tribüne der Zuschauer war heute mehr gefüllt als gestern.

Von 2010 bis 2015 gab es neben den Sprechern bei der Kurzbahn-DM in Wuppertal auch immer einen Moderator. Diesen gibt es in Berlin nicht mehr.

Der Markt für die Weihnachtsbaumverkäufe auf dem einzigen Parkplatz für die SSE wird auch immer größer. Fast 80 % der Stellfläche ist durch diesen Mark besetzt. Dabei wird zur Zeit nur aufgebaut; abgestimmtes Arbeiten sieht anders aus. Nach den DKM hätte es auch noch gereicht, diesen Markt aufzubauen.

Verwirrung um das 2. Ausschwimmen
Es sollte zwei Ausschwimmen geben. Dabei geht es nicht um das ruhige Bahnziehen nach einem Wettkampf, sondern um das „Duell“ zwei Sportler um einen Startplatz im Finale. Ihr lacht? Das Wort „Ausschwimmen“ ist mehrdeutig und für nicht eingeweihte der Ansatz zum Missverständnis. So wurde die Crew, die die Veranstaltung absichert, per Funk noch einmal aufgeklärt, was „Ausschwimmen“ in diesem speziellen Fall bedeutet.
Das erste Ausschwimmen über 200 F der Frauen ging reibungslos über die Bühne.
Um 11:44 Uhr waren alle Siegerehrung vorbei, um 11:48 Uhr das 200 F Ausschwimmen durchgeführt. Danach gingen alle Kampfrichter zum Essen und es tummelten sich schon die ersten Sportler im Wettkampfbecken. Doch das wurde sehr schnell unterbunden. Um 11:50 Uhr ging die Ansage durch die Halle, dass alle Kampfrichter bitte zurück auf ihre Plätze gehen sollten, es gäbe noch ein zweites Ausschwimmen über 50 S der Frauen. Jetzt vergingen einige Minuten, keine Sportler in Sicht. Um 11:59 Uhr dann die Ansage, dass das Ausschwimmen verlegt wird. Eine Sportlerin konnte nicht erreicht werden, als wird es auf den kurz vor den Beginn des Finalabschnittes verlegt.
12:04 Uhr dann die letzte Ansage zu diesem Thema: beide Sportlerin, Dana Schmidt und Katharina Kohlat, beide zeitgleich mit 28,33 Sek., schwimmen im C-Finale über 50 S, dazu wird anstatt auf 8 Bahnen auf 9 Bahnen geschwommen. Der (neue) Vorsitzende der Fachsparte Schwimmen, Tjark Schroeder, gab dies bekannt. So darf man im Meldeergebnis den recht seltenen Eintrag mit 9 Startern in einem 8er Finale sehen.

Berlin, 18.11.2016: glück gehabt; Finale 200 R, nach 35m war auf Bahn 2 die Rückenstarthilfe noch im Wasser ...

Berlin, 18.11.2016: glück gehabt; Finale 200 R, nach 35m war auf Bahn 2 die Rückenstarthilfe noch im Wasser …

Altersklassenrekorde
Johannes Hintze schwamm über 200 F Altersklassenrekorde der AK 17 in 1:45,85 Min, im Vorlauf und noch einmal schneller im Finale, 1:45,03 Min. Seinen letzten Rekord schwamm er ebenfalls über diese Strecke, 8.5.2016, bei den DM, allerdings auf der Langbahn.
Allerdings schwamm er schon 2015, bei den DKM in Wuppertal, über die 200 F eine 1:45,08 Min. Okay, nach Olympia 2016 war Johannes erstmal im Urlaub und das richtige trainieren kam erst später. Insoweit sind die Saison’s letztes und dieses Jahr schwer miteinander zu vergleichen.
Johannes „Rekordschwerpunkte“ waren in den letzten Jahren:
2016: 400 L, 200 F,
2015: 400 L, 200 L, 100 F, 200 F;

Berlin, 18.11.2016: Marco Koch (li) schwamm zwar heute nicht, war aber beim Finale in der Halle.

Berlin, 18.11.2016: Marco Koch (li) schwamm zwar heute nicht, war aber beim Finale in der Halle.

Anna Dietterle
Anna ließ über Facebook verlauten, dass sie letzte Woche „…mit einer Bronchitis und Fieber das Bett hüten musste und noch etwas angeschlagen bin“.
Umso erstaunlicher, dass sie einen Altersklassenrekord (AKR) über 50 F (AK 19) aufstellte – heute, als Startschwimmerin der 4×50 F Staffel der Wfr. Spandau 04. Ihren letzten AKR schwamm sie am 12.4.2015, ebenfalls über 50 F, allerdings auf der Langbahn.

Auch Maximilian Oswald ist gesundheitlich angeschlagen. Heute startete er gar nicht mehr.

Isabel Gose und die TG Letz
Isabel und einige weitere der Trainingsgruppe (Pia-Sophie Berndt) aus Potsdam waren im Oktober 2016 im Höhentrainingslager im Belmeken, Bulgarien. Die Früchte werden gerade geerntet. Isabel schwamm erneut Altersklassenrekord, heute über 200 F (gestern 800 F) und belegte wieder Platz 2 in der Offenen Wertung.
Am 10./11.12.2016 fährt die TG Letz für ein Wochenende nach Magdeburg und trainiert dort mit den Sportlern. Im Januar 2017 dann das Wintertrainingslager in Innsbruck. Isabel war die ersten Jahre übrigens beim Schwimmen bei den Wasserfreunden Spandau 04.

Berlin, 18.11.2016: Franziska Hentke wird erst morgen ihre ersten Starts absolvieren.

Berlin, 18.11.2016: Franziska Hentke wird erst morgen ihre ersten Starts absolvieren.

Siegerehrungen
Auch am Vormittag wurden die Ehrungen für die Junioren durchgeführt. Es fehlten bei den 400 L der Frauen Julia Mrozinski (Platz 1) und bei den 200 F der Männer Johannes Hintze (Platz 1); im Finalabschnitt fehlten Lisa Höpink, 400 L Frauen Offene Wertung; Andreas Wiesner, 200 R, Offene Wertung (Platz 1);

Berlin, 18.11.2016: eine Bemerkung zum gestrigen Tag.

Berlin, 18.11.2016: eine Bemerkung zum gestrigen Tag.

DSV – gesucht werden
Drei Ausschreibungen veröffentlichte der DSV an der Pressewand bei den DKM.
„Ausschreibung Nachwuchskader“: du bist zwischen 11 und 13 Jahre alt … Bewirb dich jetzt!!! Bitte sende deine Bewerbung bis zum 12.12.2016 an den Chefbundestrainer henninglambertz@gmx.de und beschreibe dort, warum gerade Du der oder die Richtige für das Team bist!
Wir bieten: gemeinsame Lehrgänge und Trainingslager; Einsätze in internationalen Wettkampfveranstaltungen; Professionell angeleitetes Training an Bundesstützpunkten; …
Wir erwarten: Freude am Leistungssport; Bereitschaft zur zukünftigen Zusammenarbeit an einem BSP; Teamspirit

„Ausschreibung Perspektivkader“: du bist zwischen 14 und 18 Jahre alt. Bewirb dich bis zum 12.1.2016 und sende deine Bewerbung an henninglambertz@gmx.de und beschreibe dort, warum gerade Du der oder die Richtige für das Team bist!
Wir bieten: Gemeinsame Lehrgänge und Trainingslager der Nationalmannschaft; top Team Future Zugehörigkeit bei der Deutschen Sporthilfe
Wir erwarten: Zielorientiertes abgestimmtes Training bis 2024; Bereitschaft zur zukünftigen Zusammenarbeit an einem BSP; Teamspirit

„Ausschreibung Olympiakader“: du bist zwischen 18 und 30 Jahre alt, trainierst gerne, möchtest Dich sportlich entwickeln und für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizieren?
Bitte sende deine Bewerbung bis zum 12.12.2016 an Chefbundestrainer henninglambertz@gmx.de und beschreibe dort, warum gerade Du der oder die Richtige für das Team bist!
Wir bieten: gemeinsame Lehrgänge und Trainingslager der Nationalmannschaft; Einsätze in internationalen Wettkampfveranstaltungen (WC, Mare-Nostrum Tour …); hochinteressante Spitzensportförderplätze bei der Bundeswehr …
Wir erwarten: Zielorientiertes abgestimmtes Training bis Tokio 2020; Bereitschaft zur zukünftigen Zusammenarbeit an einem BSP; Teamspirit

Berlin, 18.11.2016: Marco di Carli und der ehemalige sehr gute Brustschwimmer Johannes Neumann (re).

Berlin, 18.11.2016: Marco di Carli und der ehemalige sehr gute Brustschwimmer Johannes Neumann (re).

DSV mit weiteren Partnern
Am Rande der DKM gab der DSV zwei neue Partner bekannt:
Scholarbook ist mit im Partnerpool des DSV; Scholarbook bietet Sportstipendien in den USA im Leistungssport i. V. m. einem Studium an.
Myrtha Pools: „Myrtha Pools ist das führende Unternehmen weltweit, wenn es um den Bau von Schwimmbecken geht. So sind die Myrtha Schwimmbecken aus der Welt des Schwimmsports nicht mehr wegzudenken, egal ob bei Olympischen Spielen, Welt- oder Europameisterschaften. Auch wir haben bei unserer Heim-EM 2014 im Velodrom in Berlin ein Becken von Myrtha Pools verwendet. Wir sind froh, dass wir ein so namhaftes Unternehmen als Partner gewinnen konnten“, erklärt die neue DSV-Präsidentin Gabi Dörries.
Myrtha Pools ist aber schon seit Jahren auf der Sponsorenwand des DSV bei den Deutschen Meisterschaften und den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften.

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