Sichtungsschwimmen Berlin, 13.11.2016

Autor: Mirko Seifert

Das zweite Sichtungsschwimmen des SLZ Berlin dieser Saison fand gestern, am 13.11., in der Berliner SSE statt. Auch wieder an einem Sonntag; der Grund ist einfach: am 12.11. hatte das Leistungszentrum vom Wasserspringen die Halle im „Besitz“.

Zittrige Wassertemperaturen
Das Thermometer zeigte heute im Wettkampfbecken + 26,3 Grad C., was für die meisten zu kalt war. Bereits am Montag (7.11.) war es + 26,0 Grad, im Laufe der Woche + 26,3 Grad. Mal sehen, welche Temperatur es zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (17. – 20.11.) sein wird; bei den DM im Mai waren im Becken + 26,9 Grad C.

Ehrungen der Plätze 1 bis 6
Eine Umstellung gab es bei den Ehrungen. So wurden in jedem Wettkampf die Plätze 1 bis 6 geehrt, mit Urkunden und Medaillen. Bisher gab es nur für die Plätze 1 bis 3 Urkunden, aber keine Medaillen. Dafür wurde die Ehrung der Mehrkampfsieger gestrichen. Eine Mehrkampfwertung gab es trotzdem. Insofern war die Durchsage missverständlich formuliert: die Mehrkampfehrung wurde gestrichen, nicht die Mehrkampfwertung.

Berlin, 13.11.2016: Am Ende der Veranstaltung noch eine kurze Demonstration von Starts.

Berlin, 13.11.2016: Am Ende der Veranstaltung noch eine kurze Demonstration von Starts.

Das Wettkampfbecken war schon um 08.45 Uhr leer, der Wettkampf begann um 09.00 Uhr. Es wurden wieder zwei Sprecher eingesetzt. Eine Sportlerin fragte, warum die Anzeigetafel nicht geht? Bei Handstoppzeiten wird diese nicht eingeschaltet. Das Sichtungsschwimmen wird immer mit der Hand gestoppt und dann per Hand erfasst.
Es gab 3 Starter: 2 Männer und eine Frau. Ein Mann und eine Frau davon waren in der „Starter-Ausbildung“.

Berlin, 13.11.2016: kommt selten vor, diesesmal war es so weit: ein Stuhl im Wasser.

Berlin, 13.11.2016: kommt selten vor, diesesmal war es so weit: ein Stuhl im Wasser.

Es ist schon sehr lange her, dass ein Metallstuhl ins Wasser stürzte und dort liegen blieb. So heute geschehen. Ein Sportler schubste diesen Stuhl beim 25m Start ins Wasser.
Einmal verschwand bei einer Kampfrichterin (Zeitmessung) die Startkarte; die Zeit musste von Hand nachgetragen werden.
Als vierte und letzte Schwimmlage wird „Kraul“ geschwommen. Die Ausschreibung schreibt hier extra „Kraul“ und nicht etwa „Freistil“ vor.
Bundestrainerin der Jugend, Frau Beate Ludewig, war auch vor Ort. Sie führte einige Siegerehrungen durch. Am Ende der Veranstaltung zeigte sie allen Vereinstrainern zusammen mit dem Sportler Vincent Passek noch die „richtigen“ Starts vom Block und aus der Rückenlage (mit Hilfe der Rückenstarthilfe).

13.11.2016, Berlin: Am Ende muss es immer einer wegräumen ...

13.11.2016, Berlin: Am Ende muss es immer einer wegräumen …

Die Beleuchtung war heute auf TV-Licht-Niveau. Nur das 25m-Wettkampfbecken war komplett in Licht gehüllt, alle anderen Lampen waren aus. Trotzdem waren 12 Lampen der eingeschalteten Beleuchtung kaputt. Die Dachluken waren heute komplett geschlossen; letzte Woche und davor war nur ein Teil der Luken geschlossen.
Das zweite 25m Becken stand für das Ein/Ausschwimmen immer zur Verfügung.
Einmal durfte ein Mädchen in einem Jungenlauf mitschwimmen, weil diese ihren Start verpasste.
Ein Junge brüllte nach dem Zielanschlag zu seinem Kumpel hörbar für alle „du bist vorletzter geworden“.
Die Außentemperaturen am Morgen betrugen – 7 Grad C.
Zwar sind die Sportler und Vereine angehalten, ihren Müll selbsttägig nach Veranstaltung wegzuräumen; doch in der „Region um Bahn 9“ lag unübersehbar Abfall herum.

Letzte Woche war am S-Bahnhof Landsberger Allee der mittlere Eingang verbaut, nun war der hintere Eingang gesperrt.
Keine Werbung für die S-Bahn war den Eltern nach Abschnittsende beschieden. Wegen eines Polizeieinsatzes fuhren die meisten S-Bahnen eine Zeitlang nicht.

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