DMS Masters Landesentscheid Berlin 2016

Autor: Mirko Seifert

Am 29.10.2016 fand in der Berliner SSE der Landesentscheid Berlin der Masters der DMS (Deutscher Mannschaftswettbewerb im Schwimmen statt. Gewinner war die 1. Mannschaft der SG Neukölln. Am 30.10. endete auch die Frist für den Bundesentscheid am 12.11. in München. Nur bis zum 30.10. war es möglich, sich zu qualifizieren.

Tabelle 1: vorläufiger Endstand Vorkampf 21. DMS Masters Schwimmen, Stand: 30.10.2016, ohne Gewähr

Schaut man sich die Protokolle der Bundesländer an, so haben einige Vereine/Mannschaften abgemeldet, obwohl sie sich qualifiziert hätten. Es qualifizieren sich die ersten 18 punktbesten Mannschaften aller Bundesländer.
In Berlin nahmen für Sachsen die 1. Dresdner SG und der SC Chemnitz von 1892 teil. Beide meldeten für den Bundesentscheid ab. Die 1. Dresdner SG hätte sich mit 17.853 Punkten qualifiziert.

Tabelle 1: vorläufiger Endstand Vorkampf 21. DMS Masters Schwimmen, Stand: 30.10.2016, ohne Gewähr

Punkte Verein Bundesland
21.185 SG Neukölln Berlin
20.205 Berliner TSC I Berlin
20.165 Mülheim NRW
19.742 SG Dortmund NRW
19.268 SSF Bonn NRW
19.246 WSV Speyer Südwest
18.205 SGS Hamburg I Hamburg
18.186 SG Mönchengladbach NRW
18.040 TSV Quakenbrück Niedersachsen
18.009 SC Poseidon Berlin I Berlin
17.996 SCW Eschborn Hessen
17.989 BSC Robben Berlin
17.812 Zehlendorfer TSV Berlin
17.430 SV Poseidon Hamburg I Hamburg
17.195 SG Schöneberg Berlin

 

Berlin, 29. Oktober 2016: Abschnitt 1 des Landesentscheides DMSM (Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Masters) am 29.10.2016 in Berlin: Cathleen Rund; Manuela Stellmach; Andrea Kutz.

Berlin, 29. Oktober 2016: Abschnitt 1 des Landesentscheides DMSM (Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Masters) am 29.10.2016 in Berlin: Cathleen Rund; Manuela Stellmach; Andrea Kutz.

DDR/BRD Spitzenschwimmerinen am Start
Eine Besonderheit des Berliner Entscheides war die Teilnahme von 3 (Masters) Schwimmerinnen, die in ihrer Vergangenheit sportlich viel erreicht haben:

Manuela Stellmach
Manuela startete in ihre Jugend für die DDR und nach der Wiedervereinigung für die BRD. Sie war Olympiasiegerin, Europa- und Weltmeisterin. Seit 2014 schwimmt sie wieder bei den Masters mit.
Link: Bilder bei mirkoseifert.de

Cathleen Rund
Es war Cathleen’s erster Wettkampf im Schwimmbecken seit 2012. Auch sie war bis 2011 Freiwasser-Schwimmerin. Das Freiwasser-Schwimmen ist immer noch ihre Leidenschaft, doch schwimmt sie seit 2012 nicht mehr bei Wettkämpfen mit. Insofern markiert ihr Einsatz heute für die SG Neukölln I ein Novum. Cathleen schwamm noch bis 2009 bei den Deutschen Meisterschaften mit; in ihrer sportlichen Laufbahn nahm sie bei den Junioren-EM, EM, WM und den Olympischen Spielen 1996 teil. Sie war Deutsche Meisterin über 200m R (1994, 1995, 1999).
Link: Bilder bei mirkoseifert.de

Andrea Kutz
Auch wenn sie nie Deutsche Meisterin war so war sie immer vorne mit dabei. Damals in der DDR war sie in der Trainingsgruppe von Daniela Hunger; jetzt startet sie für den Berliner TSC. Als Masters-Schwimmerin gewann sie z. B. 2014 5x Gold bei den DM Kurzbahn der Masters 2014 in Bremen.
Link: Bilder bei mirkoseifert.de

Weitere Infos zum Wettkampf in Berlin
Die Wassertemperatur des Wettkampfbeckens betrug + 27,0 Grad C.
Es gab zwei Sprecher.
Bei den 800m Freistil mussten die Vereinsvertreter die Wendetafeln halten.
Es wurde nicht mit Überkopfstart gearbeitet.
Lautstarker Mannschaftsvertreter waren die Sportler der Wfr. Spandau 04, sie hatten eine große Trommel im Einsatz.
Am Vormittag trainierten wie üblich die Wasserspringer.
Es wurde keine Rückenstarthilfe eingesetzt.
Die Zeiten wurden per Handzeit genommen.
Die Sportler wurden vor dem Start immer wieder ausgetauscht, so dass das Meldeergebnis öfters nicht stimmte.
Die Uhren in der SSE waren schon auf Winterzeit (minus 1 Std) gestellt. In der Nacht 29./30.10. wurde umgestellt.
Das zweite 25m Becken war zum Ein- und Ausschwimmen geöffnet.
Der ein oder andere schwamm Rücken in Rückengleichschlag.
Disqualifikationen gab es wenige; wenn, dann durften sie nachschwimmen.
Nicht nachschwimmen wollte oder musste eine Sportlerin, die über ihre 400m Freistilstrecke beim Anschlag behindert wurde, weil ein Sportler der Nebenbahn in dieser Zeit die Bahn überquerte.
Robin Müller (Aqua) war der zweite Sportler aus der ehemaligen TG Gampe (2007 – 2013), der bei den Masters mitschwamm. Der erste war Fredrik Gaugg.

Links:
Artikel „Olympiasiegerin beim Masters-Cup in Berlin“ vom 27.4.2016
Masters Seite beim DSV für die DMS
Bilder Landesentscheid Berlin

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