Int. Swim-Cup 2016, 1. – 2.10.

Autor: Mirko Seifert

Am 1. und 2.10.2016 fand in Berlin, SSE, der 2. Internationale Swim-Cup (25m) statt.

Es gab 3.825 Einzelstarts bei 751 Sportlern. Die Abschnitte waren lang: am Samstag ging es von 11.30 Uhr bis 18.36 Uhr; am Sonntag von 09.00 Uhr bis 16.39 Uhr und dann, mit 30 Min. Pause, der Finalabschnitt von 17.10 Uhr bis 18.11 Uhr (inkl. Siegerehrungen). Am Sonntag gab es eine Siegerehrungspause von 13.05 bis 13.20 Uhr.

2.10.2016, ISC: wer sagt, dass Rio einem nicht den Spaß am Schwimmen genommen hat? Leonie Kullmann am Ende des Wettkampfes.

2.10.2016, ISC: wer sagt, dass Rio einem nicht den Spaß am Schwimmen genommen hat? Leonie Kullmann am Ende des Wettkampfes.

Die Rückenstarthilfe (RSH) wurde eingesetzt. Es gibt nicht viele Wettkämpfe in Berlin, die diese nutzen. In diesem Jahr waren es in Berlin: DM, DJM, IDM, Weltcup, ISM. Die RSH bot damit den Aktiven und dem Kampfgericht die Möglichkeit, sich damit auseinander zu setzen. Wie nicht anders zu erwarten, nutzten einige von den jüngsten Sportlern dieses Hilfsmittel nicht (z. B. 50m R, Frauen, Lauf 1, niemand). Für einige Kampfrichter war es auch das erste Mal, dass sie damit arbeiten mussten: vor allem auf einer 25m Bahn kommt einiges auf sie zu: Namen abfragen, Handzeit stoppen, Backupzeit nehmen, RSH einfädeln, RSH aus dem Wasser nehmen, Eimer mit Wasser füllen, Zeiten notieren. Habe ich noch etwas vergessen?
Die RSH wurde auch für die Azubis des Berliner Schwimmverbandes verwendet. An beiden Tagen waren einige Damen und Herren beim Wettkampf unterwegs.
Die Kampfrichter wurden versorgt, allein an einem Tag wurden mehr als 300 Brötchen geschmiert.

Sponsoren waren u. a. Arena und Ameo. Der Ameo Powerbreather konnte für 30 % Rabatt erworben werden. Jeder Finalsieger der Finals am Sonntagabend erhielt solch ein Produkt. Darüber hinaus gab es zwei Superprämienläufe, jeweils über die 200m Schmetterling der Herren (L2, Sieger W. Schley) und Damen (L2, Siegerin M. Speck). Diese Sportler erhielten ebenfalls dieses Produkt.

Die oft ausgerufenen Prämienläufe gab es wie im letzten Jahr. Hier erhielten die Sieger der jeweiligen Läufe entweder eine schwarze Ameo Badekappe oder eine Trinkflasche. Die Sportler konnten sich dies aussuchen. Alle Staffelplätze 1 bis 3 erhielten neben der Urkunde auch Merchandisingartikel.
Hin und wieder sprang ein junger Sportler so früh ins Wasser das ihm Zeit gegeben wurde, noch einmal rauszuklettern und es erneut zu versuchen.
Ein Sportler verlor bei 100m L die Brille nach 25, hielt sie mit der Hand fest und schwamm damit die 100m Lagen zu Ende.

Die Wassertemperatur des Wettkampfbeckens betrug am Samstag + 27,9 und am Sonntag + 27,7 Grad C.
Am 1.10. hat gleich mehrere Sportler Geburtstag. Der Sprecher sagte dies durch.
Hr. Letz, Trainer in Potsdam von u. a. Isabel Gose und Hannah Küchler, war auch mal kurz in der Halle am Sonntag. Seine Sportler starteten hier aber nicht.
Auch Alexander Kunert war in der Schwimmhalle, schwamm aber nicht mit.
Das zweite 25m Becken stand immer zum Ein- und Ausschwimmen zur Verfügung.
Am Samstag und Sonntag trainierten zeitweise die Wasserspringer.
Es wurde mit Vorstart gearbeitet.
Am Sonntag ist mein Stativgewinde gebrochen.
Margarethe Hummel schwamm zum ersten Mal mit einer Wfr. Spandau 04 Badekappe, ihrer neuen Trainingsheimat.
Für den Berliner TSC war zum ersten Mal ihr neuer Trainer Krešimir Čač mit am Beckenrand. Er betreut die Wettkampfmannschaft ab dieser Saison.

Am Sonntag, vor den Finals, gab es 2 Interviews mit anschließender Übergabe von Gutscheinen für zwei Sportler, die dieses Jahr in Rio bei den Olympischen Sommerspielen teilnahmen. Zum einen für Katarzyna Baranowska aus Polen. Sie startete in den letzten Jahren für die SG Bayer, ist aber seit Sept. 2016 wieder in Polen und startet und trainiert jetzt dort. In Berlin war sie zwar anwesend, konnte aber aufgrund einer Erkältung nicht starten.
Leonie Kullmann war die zweite Rio-Starterin. Hauptsächlich auf Nebenstrecken unterwegs hier beim ISC erhielt sie auch einen Gutschein. Ihr Trainer, Alexander Römisch, fehlte beim Wettkampf. Seine komplette Trainingsgruppe wurde im September 2016 von Hr. Dautz betreut. Hr. Römisch wird diese Woche seine Gruppe übernehmen.

Es gab einen Kuchenverkaufsstand auf der Tribüne. Ein anderer Verkaufsstand bot das Veranstaltungsshirt an (1-4 Stück 12 Euro ohne extras, zusätzlich 5 Euro für Vereinsname), es gab Veranstaltungstassen für 8 Euro, inkl. dem „Kaffee ohne Boden“, d. h. die Kaffeeflatrate und ein Schlüsselanhänger für 1,50 Euro.

Das Licht in der SSE war dunkel. Das kam dadurch, dass eine Hälfte der SSE mit offenen Dachluken, die andere mit geschlossenen ausgestattet ist. Hinzu kommt, dass einige Lichter nicht funktionierten. Wenn alle Fakten addiert werden und man durch die Kamera sah war man enttäuscht, wie dunkel es war.
Die Tribüne war voll besetzt; es war nur der Bereich beim Eingang benutzbar, die gegenüberliegende Seite war geschlossen.

Bilder:
Tag 1    http://mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2026/Teil-1
Tag 2    http://mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2027/Teil-2-3

Link:
Veranstaltungsseite https://int-swim-cup.de/de/

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