Freiwasser 2016 – eine Auswertung

Autor: Mirko Seifert

Die intern. Saison für Freiwasser, auch Open Water genannt, ist vorbei. Europa beherbergte dabei die wichtigsten Einzelveranstaltungen des Jahres 2016:
LEN European Open Water Swimming Championships 2016, 10.-14.7, Horn, Niederlande
World Junior Open Water Swimming Championships 2016, 16.-18.7., Horn, Niederlande
Junior Open Water Swimming 2016, 9.-11.9., Piombino, Italien

Die nachfolgende Aufstellung gibt den komplettüberblick über alle Teilnehmer.

Link: Auswertung nach Namen, Plätzen und Zeiten (PDF)

30 unterschiedliche Sportler nahmen an den Veranstaltungen teil.

Die jüngsten Teilnehmer waren 15. Älteste Teilnehmerin war Angela Maurer mit 41.

Grenzgänger zwischen Schwimmbecken (J-EM, Olympia) und Freiwasser gab es einige. Sowohl im 50m Becken als auch im Freiwasser traten an: Florian Wellbrock, Isabelle Härle, Celine Rieder, Lea Boy.

Dabei waren einige Sportler im Dauereinsatz – nicht nur im Freiwasser.

Lea Boy. Sie war vom 6. – 10.7. bei der J-EM in Ungarn (Beckenschwimmen). Eine Woche später sprang sie in Hoorn bei der J-WM ins Freiwasser. Nochmals war sie dann Anfang September bei der J-EM im Freiwasser im Einsatz.

Celine Rieder war auch bei der J-EM in Ungarn dabei. Ihr Urlaub konnte nicht allzu lang gewesen sein, denn bei der J-EM im Freiwasser schwamm sie in Italien bei der Staffel, 4×1,25 km mit und wurde vierte.

Florian Wellbrock war auch ein Grenzgänger: erst bei Olympia in Rio Mitte August im Einsatz, hier über die 1500 F. Ein Rennen zum Vergessen. Dann, 2 Wochen später, der Sieg beim Weltcup über die gleiche Strecke. Eine Prämie der FINA und ein Altersklassenrekord sprangen dabei heraus. Fazit: es geht doch! Dann Anfang September zwei Einsätze bei der Junioren-EM im Freiwasser.

Geschwister-Einsatz: die Würzburgerin Leonie und Laura Neumann, Zwillinge, waren sowohl bei der J-WM also auch der J-EM (Freiwasser) im Einsatz.

Kurios: Beate Ludewig betreute das Team bei der Junioren-WM in Hoorn.

Es gab keinen Einzelsieger bei den Veranstaltungen. Lediglich einige Staffeln konnte Platz 1 belegen. Die besten Einzelplatzierungen mit Platz 2 erlangten Finnia Wunram (EM), Florian Wellbrock (J-EM).

Olympiastarterin Isabelle Härle wurde über 10 km bei der EM disqualifiziert.

Die absolut schnellste Zeit erzielte Rob Muffels mit 55:11,3 Min. über die 5 km bei der EM.

Schnellste Frau war Finnia Wunram über die 5 km bei der EM in 56:37,0 Min.

Die 25 km wurden von 2 Sportlern, Angela Maurer und Sarah Bosslet, absolviert. Der Versuch von Andreas Waschburger über diese Distanz missglückte, er beendet das Rennen nicht.

Link: Auswertung nach Namen, Plätzen und Zeiten (PDF)

 

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