(Rand)Notizen Weltcup 2016, Tag 2

Autor: Mirko Seifert

Berlin, 31.8.2016:
Die Wassertemperatur betrug + 26,6 Grad C.

Den Kampfrichterabend gab es bereits am 29.8. in der SSE.

Berlin, 31. August 2016: 2 Väter, 2 Trainer - Chad Le Clos Vater (li) und Michael Andrew Vater (re) im Gespräch.

Berlin, 31. August 2016: 2 Väter, 2 Trainer – Chad Le Clos Vater (li) und Michael Andrew Vater (re) im Gespräch.

Die Disqualifikation gegen eine Chinesin über 400 F wurde zurückgenommen. Angeblich war ihr Anzug nicht FINA Konform. Doch es gab einen Protest. Das FINA-Logo war nicht an der üblichen Stelle sondern versteckt am Bein.
Ansonsten sucht man vergebens nach Disqualifikationen. Es gab keine.

Das Sprungbecken war gesperrt. Es durften aber die Sportler kurz Ausschwimmen, die 2 Rennen unmittelbar hintereinander hatten. Katinka Hosszu war damit Dauergast im Sprungbecken.
Aus- und Einschwimmen konnten sich die Sportler in der oberen Halle. Die SSE hat noch bis zum Ferienende in Berlin für die Öffentlichkeit geschlossen.

Einige Logos mussten abgeklebt werden. So von James Guy 200 F seine Jacke und bei Yara Hierath war der arena-Aufdruck Shirt zu gross – sie zog es darüber.

Direkte Tribünen wie zu den DM und DJM für Sportler gab es nicht. Die Sportler konnten und sollten sich im hinteren Teil der Wettkampfhalle aufhalten (dort gab es auch Liegestühle). Auf der Tribüne gab es noch einen abgesperrten Bereich nur für Sportler.

Berlin, 31. August 2016: Zum Finale auf der Tribüne. Carl Louis Schwarz und Sonnele Öztürk.

Berlin, 31. August 2016: Zum Finale auf der Tribüne. Carl Louis Schwarz und Sonnele Öztürk.

Es waren bei den Finals wieder viel Leute auf der Tribüne als bei den Vorläufen.
Leicht „irritiert“ waren Marco Koch und Philip Heintz im Vorlauf über 200m Lagen. Marco stand anstatt auf Bahn 3 auf Bahn 5. Philip Heintz und Marco Koch nahmen es mit Humor.

Am Montag, beim Aufbau des Weltcups, wurden das 25m Schwimmbecken neu vermessen.

Preisgelder
Die FINA vergibt Preisgeld in US-Dollar pro Wettkampf:
Platz 1: 1.500
Platz 2: 1.000
Platz 3: 500

Somit besteht die Möglichkeit für deutsche Sportler mehr Geld vom Weltcup zu verdienen als der Olympiasieg an Siegesprämie gebracht hätte. Der DOSB zahlte 2016 für einen Olympiasieg 20.000 Euro.
Das ist aber nur bedingt richtig. Vergoldet werden Olympische Medaillen erst nach den Spielen. Denn die Möglichkeiten von Sponsoring, Werbung (z. B. Testimonials) im Anschluss der Olympischen Spielen sind mehr wert als die vom DOSB bezahlten 20.000 Euro. So wird eine Britta Steffen im Anschluss an Peking 2008 noch erheblich mehr verdient haben.

Prämien von deutschen Sportlern beim Weltcup 2016
Franziska Hentke Paris: 2x Platz 1 2x 1.500 = 3.000 Summe 3.000
Berlin: 800 F P1, 200 S P1 2x 1.500 = 3.000 Summe: 3.000

Total: 6.000

Philip Heintz Paris: 3x Platz 1

2x Platz 2

3x 1.500 = 4.500

2x 1.000 = 2.000

Summe 6.500
Berlin: 200 S P1, 100 L P3, 400 L P1, 200 F P2, 200 L P1 3x 1500 = 4.500

1x 1000 = 1.000

1x 500 = 500

Summe: 5.100

Total: 11.600

Der Ausrichter des Berliner Weltcups hatte für diese Veranstaltung neue Schilder anfertigen lassen (z. B. wo geht es zur Presse). Diese blauen Schilder werden heute wieder entfernt und bei anderen ähnlichen Wettkämpfen wieder aufgehangen.

Berlin, 31. August 2016: James Guy.

Berlin, 31. August 2016: James Guy.

Philip Heintz schwamm den einzigen Deutschen Rekord dieser Veranstaltung, über 200m Lagen in 1:51,92 Min.

Unrasiert schwammen Philip Heintz und Chad Le Clos. Eigentlich ein Zeichen dafür „hey Leute, ich bin im Training, der Wettkampf ist nur eine Durchgangsstation …“

Florian Wellbrock schwamm den einzigen deutschen Jahrgangsrekord, hier über 1500m Freistil, seinem einzigen Start. In 14:35,79 Min. verbesserte er die 11 Jahre alte Bestmarke von Paul Biedermann. Mit dieser Zeit gewann Florian auch den Wettkampf 1500 F.

Die Anzeigetafel zeigte bei den 1500m Freistil nicht zur die Zeiten an, sondern auch die Anzahl an Bahnen, die noch zu schwimmen sind. Das mag für die SSE neu sein, bei den Junioren-EM gibt es das schon seit vielen Jahren.

Die Leitern zum Rausklettern am Schwimmbecken waren abmontiert.

Auf der Tribüne bei den Finals saßen auch Carl Louis Schwarz und Sonnele Öztürk.

Es wurde auch wieder Musik während der Finals, als die Sportler im Wasser waren, gespielt.

Jedes Auto auf dem Parkplatz an der Landsberger Allee hatte von Speedo einen Scheibenschoner bekommen (das Teil, was gegen Kälte oder Hitze vor die Scheibe gelegt wird).

Am Ende der Veranstaltung gab es noch die Ehrung für die Punktbesten Leistungen. Diese beiden Sportler erhielten eine Liegematte vom Sponsor Airweave. Die Sieger waren Vladimir Morozov für 100m Lagen (Weltrekord) und Alia Atkinson (Jamaika) für 50m Brust.

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