European Games 2019 – dem EOC gehen die Bewerber aus

Autor: Mirko Seifert

Es sind keine guten Nachrichten, die das IOC gerade aus Russland erhält. Zum einen die Doping Vorwürfe gegen das Land (Link: Statement of the Executive Board of the International Olympic Committee on the WADA Independent Person Report) zum anderen die daraus zu ziehenden Konsequenzen.

Nach dem Rücktritt der Niederlande 2015 für die Ausrichtung der European Games 2019 war Russland der Favorit für das IOC bzw. das EOC, das European Olympic Committee, das die Spiele organisiert. Jetzt gab das IOC bekannt, dass Russland für die European Games nicht in Frage kommt.

Stellt sich die Frage: wer bleibt da noch übrig?
Ein weiterer Kandidat ist die Türkei. Doch auch dieses Land hat momentan mehr mit der inneren Struktur und Stabilität zu kämpfen als diese Spiele zu organisieren. Nach dem Putschversuch im Juli 2016 in der Türkei ist es zweifelhaft, ob EOC oder die Sportler noch Vertrauen in dieses Land haben.
Es sei auch daran erinnert, dass im Zuge der Kurzbahn-EM im Schwimmen im Dezember 2015 in Israel es einige Kontroversen gab, ob man die Sportler in dieses Land, auf Grund der Sicherheitslage, schicken sollte. Wenn schon über Israel laut nachgedacht wurde und einige Sportler davon Abstand halten was soll man dann mit der Türkei machen?

Mein Favorit, der in keiner Liste auftaucht, wäre Budapest. Sie bewerben sich um die Olympischen Sommerspiele 2024, dort wird gerade kräftig gebaut, warum sollte bei einem eventuellen Scheitern für 2024 diese Stadt sich nicht den European Games widmen?

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