DM Finswimming 2016

Autor Mirko Seifert

Am 21. und 22.5.2016 wurden zum zweiten Mal in Folge in Erfurt die Deutschen Meisterschaften im Finswimming ausgetragen. Es war auch eine Art „Doppelveranstaltung“, denn neben den 59. Offenen Deutschen Meisterschaften war der Austragungsort auch die Meisterschaft der Offenen Deutschen Mastersmeisterschaften.

Erfurt, 21. Mai 2016: Abschnitt 2 der 59. Offenen Deutschen Meisterschaften und Offenen Deutschen Mastersmeisterschaften im Finswimming am 21. und 22.5.2016.

Erfurt, 21. Mai 2016: Abschnitt 2 der 59. Offenen Deutschen Meisterschaften und Offenen Deutschen Mastersmeisterschaften im Finswimming am 21. und 22.5.2016.

Am Sonntag gab es nach den 800 m FS Herren Masters Ehrungen. Geehrt wurden Sportler für Ihre Leistungen der Jahre 2015 und 2016 wie Jugend-Europameisterschaften 2015, Jugend, Junioren und Deutsche Rekorde 2015 und 2016.
Auch wenn einige Sportler nicht starten konnten, z. B. durch eine Verletzung, so waren sie doch in Erfurt mit anwesend. So z. B. Sophie Niemann.

Nach Lauf 1 der 4×100 m FS der Damen schaltete sich die Zeitmessanlage ab. Die Sportler, die jetzt schon auf den Startblöcken standen mussten noch mal runter. Nach 3 Min. konnte Lauf 2 starten.

Die Schwimmhalle besitzt an den äußeren Fensterseiten Rollos. Diese sind gelb und können von Hand runtergelassen werden. Sie gehen aber automatisch wieder zu, wenn der Wind zu stark ist. Und so ging das am Wochenende mehrmals am Tag auf und zu und auf zu.

Am Samstag fand um 18.00 Uhr ein Wasserballspiel statt. Wegen dieser Veranstaltung musste am Samstag, am Ende von Abschnitt 2, ab ca. 15.45 Uhr, alles der Finswimming abgebaut werden: Anschlagmatten, Stühle etc. Und natürlich wurde alles am Sonntagmorgen wieder neu aufgebaut.

Wassertemperaturen
Wettkampfbecken, Samstag 27,6; Sonntag 27,5
kleines Becken, für Ein/Ausschwimmen geöffnet: 30,1

Im Anschluss an die letzten Wettkämpfe erfolgte die Nominierung für die Junioren-WM im Juli in Frankreich. Dazu wurden die Sportler und Trainer aufgerufen, sich beim Siegerpodest zu sammeln. Nach erfolgter Einzelvorstellung erhielten die Sportler eine Nominierungsurkunde und danach noch weitere Instruktionen der Bundestrainerin Nachwuchs.

Aber auch für die Männer und Frauen der Offenen Klasse der bevorstehenden WM Ende Juni in Griechenland wurde gedacht. Das vorläufige Aufgebot wurde verkündet und die Aktiven trafen sich im Nichtschwimmerbecken zu einer kurzen Einweisung durch den Bundestrainer.

Auf der Zughinfahrt fuhr die Strecke vorbei am Flughafen Leipzig-Halle. Alles war (wieder) in Ordnung, von den Avengers – die neulich den Flughafen in „Civil War“ „verwüsteten“ – war nichts mehr zu sehen.

Bei der Zugrückfahrt mit der DB war ein Wagen defekt und im Bahnhof Erfurt wurde ein Ausländer von der Bundespolizei vom einfahrenden Zug in Empfang genommen.
Der gebuchte „Ruhebereich“ ist auch nur was für die Bauernfänger von der DB: beim näheren Betrachten entpuppte sich der Sitzplatz stressiger als der Aufenthalt an der Startbahn in Berlin Tegel. Die Hälfte der Toiletten war außerdem außer Betrieb.

Die Veranstaltung wurde mit der Nationalhymne begonnen.

Zu Beginn gab es 2 Ehrungen.

Es wurde mit Vorstart gearbeitet.

An beiden Beckenseiten gab es je eine 15m Leine und eine Markierung auf dem Boden des Beckens.

Die Anschlagmatten waren beidseitig angebracht.

Es wurde mit 2 Sprechern gearbeitet. Sie hatten am Samstag keine Musik dabei, da lief, wenn überhaupt, Radio. Am Sonntag hatten sie dann CDs dabei, die aber über die Anlage der Schwimmmeister eingespielt wurde.

Am Samstag wurde keine Musik während der Läufe gespielt, am Sonntag schon.

Im Wasser gesessen, bei den Männer über 50 FS und 100 FS waren die Wellen so stark und das Becken so schlecht gebaut, dass mehrer Zentimeter an Wasser bis zu den Sitzbänken schwappten. Bei den Frauen gab es diesen Effekt nicht.

Die Heizung auf den Sitzbänken war an. Draußen war es am Samstag ca. 25, am Sonntag ca. 29 Grad C. warm.

Die Disqualifikationen wurden durchgesagt.

Siegerehrungen fanden zwischen den Wettkämpfen statt, nicht gleichzeitig mit Entscheidungen.

Es gab nur Zeitläufe, keine Finals.

Es gab kein Veranstaltungsshirt.

Der MDR (TV) war für einige Stunden am Sonntag in Halle.

Es gab Fälle, da wurde vergessen, die Musik beim Start auszublenden.

Fundsachen gab es aus. Sie wurden in einer Box beim Sprecher abgegeben.

Rekorde
Es wurden folgende Rekorde aufgestellt
Deutsche Rekorde im Einzel:
Max Poschart, 50m FS Herren, 15:53 Sek.
Max Poschart, 100m ST Herren, 33,19 Sek.

Deutsche Rekorde für Vereinsstaffeln
4x100m FS Herren, Tauchclub Nemo Plauen 1, 2:25,24 Min., mit Sidney Zeuner, Robert Golenia, Max Poschart und Malte Striegler

Altersklassenrekorde
Justus Mörstedt, Jg 2001, 50m FS Herren, 18,06 Sek.
Justus Mörstedt, Jg 2001, 50m AP Herren, 16,24 Sek.
Justus Mörstedt, Jg 2001, 400m ST Herren, 3:16,39 Min.
Justus Mörstedt, Jg 2001, 200m FS Herren, 1:31,93 Min.
Albrecht Saeckel, Jg 1999, 100m ST Herren, 36,67 Sek.
Anne Eisenberg, Jg 2000, 100m FS Damen, 42,74 Sek.

Jugendrekorde
Albrecht Saeckel, Jg 1999, 100m ST Herren, 36,67 Sek.
Anne Eisenberg, Jg 2000, 100m FS Damen, 42,74 Sek.

Bilder
Abschnitt 1: http://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/1969

Abschnitt 2: http://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/1970

Abschnitt 3: http://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/1971

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