(Rand)Notizen DM 2016, 8.5., Tag 4

Autor: Mirko Seifert, Berlin

Ex-Paar auf Bahn 4
100 S der Frauen: Alexandra Wenk schwimmt Deutschen Rekord im Vorlauf auf Bahn 4. Über ihr macht sich gerade Marius Kusch für den folgenden Lauf warm. Ebenfalls Bahn 4. Beide waren längere Zeit ein Paar. Blickkontakte während dieser kurzen Zeit heute im Wasser gab es nicht.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: 200 B Frauen, Vorlauf. Vanessa Grimberg kurz vor dem Zielanschlag. Die Rückenstarthilfe befindet sich schon im Wasser.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: 200 B Frauen, Vorlauf. Vanessa Grimberg kurz vor dem Zielanschlag. Die Rückenstarthilfe befindet sich schon im Wasser.

Vanessa Grimberg und die Rückenstarthilfe (RSH)
Normalerweise wird die RSH erst dann ins Wasser gelassen, wenn der Lauf dran ist. Auf keinen Fall aber bevor der vorherige Schwimmer noch nicht im Ziel ist. Bei Vanessa Grimberg und ihren 200 B war das anders. Noch vor ihrem Zieleinlauf war die RSH schon im Wasser. Nach ihrem Lauf 3 waren die Rückenschwimmerinnen am Zug. Theoretisch wäre ein Protest möglich gewesen, doch an der RSH lag es sich nicht, dass Vanessa nach dem Zielanschlag ratlos über die verpasste Vorlaufnorm war.
Sie musste krankheitsbedingt für das Finale abmelden – leider erst nach Verstreichen der Abmeldefrist. So blieb Bahn 4 im Finale frei.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: Die SG Bayer über 4x100 Lagen. 2 Minuten später wurden sie disqualifiziert.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: Die SG Bayer über 4×100 Lagen. 2 Minuten später wurden sie disqualifiziert.

Freu dich nur nicht so früh …
… heb dein Jubeln dir auf … Für ca. 2 Min. konnte die SG Bayer jubeln. Sie waren deutsche Meisterin über 4×100 Lagen der Frauen. Doch Schlussschwimmerin Theresa Michalak wurde disqualifiziert. Sie hatte in Freistil die Wende in Rückenlage verlassen. Ich stand an der Wende auf Bahn 4 zu dieser Zeit und der Kampfrichter zögerte keine Sekunde mit der Disqualifikation.
Deutscher Meister wurden die SG Stadtwerke München. Sie erhielten Nachricht davon, als sie schon auf der Tribüne waren und sich mit ihrem Trainer unterhielten.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: Bekanntgabe der Disqualifikation bei den Frauen über 4x100 L und der Sieg für die Stadtwerke München.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: Bekanntgabe der Disqualifikation bei den Frauen über 4×100 L und der Sieg für die Stadtwerke München.

JEM-Kader 2016
Neue Namen für Ungarn: Yara Sophie Hierath, Maialen Rohrbach, Cornelia Rips, Leonie Kullmann, Jonathan Berneburg, Marius Zobel, Moritz Brandt und Delaine Goll.

Rekorde = 5
Deutsche Rekorde: 3 (Alexandra Wenk 100 S im Vorlauf und Finale, Damian Wierling 50 F im Vorlauf)
Altersklassenrekorde: 2 (Johannes Hintze 200 F, Laura Riedemann 100 R).
Mehr Deutsche Rekorde als Altersklassenrekorde an einem Wettkampftag! Das gab es seit Jahren nicht mehr.

Wassertemperatur
Die Wassertemperaturen gegen 13.00 Uhr:
Wettkampfbecken    + 26,9 Grad C.
Oberes Schwimmbecken:    + 27,3
Sprungbecken    + 30,5
Wärmebecken neben dem Sprungbecken    + 35,7

Splitter
Die Kampfrichter hatten heute zum ersten Mal ein (neues) Shirt vom neuen Ausrüster ‚Saller‘ an.
Ausrüstung die Zweite: Die Einkleidung für die Trainer und Longlist Kandidaten für Rio fand heute ab 10.00 Uhr im Trockensprungraum der SSE statt.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: kurz vor der TV Übertragung.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: kurz vor der TV Übertragung.

Die rote Laterne bei den Staffelmeldungen ging an die SG Osnabrück.

Das Wettkampfbecken war nach den Vorläufen bis 14.30 Uhr gesperrt. Nach dem Wettkampfende am Abend war das Ausschwimmen noch im oberen Becken möglich.

Das Perspektivteam fliegt nächsten Mittwoch ins Trainingslager in die Türkei.

Paul Wiechhusen, ex-Brustschwimmer aus Hamburg, war auch in Halle. Markus Deibler saß am Nachmittag auf der Tribüne.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: Hing nur heute bei den Finals.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: Hing nur heute bei den Finals.

Die alten Metallstartblöcke der SSE wurden vor Beginn der DM abmontiert. Sie stehen sonst immer noch auf der Seite unter der Anzeigetafel.

Die Zahl der weiblichen Fotografen ist sehr gering. Es sind nur 3 Frauen mit Kameras dabei.

Nach den schnelleren Vorläufen fanden im Pressezentrum in der SSE eine Bilanz-Pressekonferenz statt. Ich war nicht anwesend, weil ich Fotos auch der „langsameren“ Vorläufe machte.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: Johannes Hintze (li) und Freundin.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: Johannes Hintze (li) und Freundin.

Um 17.00 Uhr fand eine Autogrammstunde mit Alexandra Wenk im Foyer der SSE statt.

Die 5 m-Fähnchen wurden bei den Vorläufen nicht abgenommen.

Gedruckte Urkunden gibt es für
– alle Staffelteilnehmer bis Platz 16
– und für alle Finalteilnehmer;
Als PDF werden die Urkunden nicht angeboten. Beim ISM dieses Jahr gab es keine gedruckten Urkunden; sie wurden bis zum letzten Platz als PDF angeboten.

Die Unterwasserscheinwerfer im Wettkampfbecken waren heute immer an.

Es waren nur unwesentlich weniger Zuschauer zu den Finals wie gestern anwesend. Der Fanblock von gestern war nicht dabei.

Im Foyer der SSE gab es ermäßigte Eintrittskarten für den Weltcup in Berlin im August und die Kurzbahnmeisterschaften im November 2016 an gleicher Stelle.
Weltcup: Tageskarte 14 Euro; Dauerkarten 26 Euro;
Kurzbahn-DM: Vorlauf 5 Euro, Dauerkarte 47 Euro; Tageskarten Do, Fr 9,50 Euro; Sa, So 12 Euro.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: Hing nur heute bei den Finals.

DM, Berlin, 8. Mai 2016: Hing nur heute bei den Finals.

Es war wieder ein Briefumschlag unter einem der Sitze versteckt.

Heute ist Muttertag. Dazu gab es vor den Finals ein Video über die Videotafel in der SSE, wo DSV Schwimmer ihrer Mutter gratulierten, u. a. von Marco Koch, Leonie Beck und Jacob Heidtmann.

Die „glorreichen 3“ über 200 F der Männer im Finale zog Florian Vogel im Wasser noch einmal zusammen: er wollte, dass alle 3 – Vogel, Fildebrandt und Biedermann – auf seiner Bahn noch einmal in Richtung TV-Kamera posieren.

Annalena Habenschaden war die letzte beim Einschwimmen vor den Finals, die aus dem Wasser stieg.

Christian Diener gönnte sich nach den Meisterschaften an der Landsberger Allee erstmal eine ordentliche Portion Pommes.

Über 100 R im Männer B-Finale schwammen die Müller-Brüder Anton Willi und Franz wieder zusammen in einem Lauf.

Das preiswerteste Merchandisingshirt zur Veranstaltung kostete 14,95 Euro.

Es gab auch einen Grillstand vor der SSE mit Snacks ab 3 Euro.

Ein Ausschwimmen (Swim-Off) wurde um einen Platz 16 zwar angekündigt, dazu kam es aber nicht. Damit gab es kein Ausschwimmen während der 128. DM.

Über die Staffelstrecken sieht man hin und wieder Vereine bzw. Sportler, die eher selten in der offene Klasse bei Deutschen Meisterschaften mitschwimmen. Waren es die Masters über 4×200 F der Frauen des Berliner TSC am Donnerstag, so war es heute der TV Jahn Wolfsburg, speziell Schwimmer Nummer 3 – M. Thiel. Er organisierte u. a. gestern den Fanblock im Finale und ist außerdem verantwortlich für die Zeitmessung und Auswertung bei Wettkämpfen des PSV Cottbus in der Lagune in Cottbus.

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