(Rand)Notizen DM 2016, 5.5., Tag 1

Autor: Mirko Seifert, Berlin

Heute ist Feiertag (Christi Himmelfahrt, auch Herrentag).

Wassertemperatur
Vormittags, 7.50 Uhr, Wettkampfbecken: 26,9 Grad C.
Nachmittags, 16.00 Uhr: Wettkampfbecken 27,0 Grad C., Sprungbecken 30,1 Grad C.

Berlin, 5. Mai 2016: Bernd Berkhahn gibt "Tipps" während des 1500m Freistilfinales von Florian Wellbrock. Er gewann und blieb unter der Olympianorm.

Berlin, 5. Mai 2016: Bernd Berkhahn gibt „Tipps“ während des 1500m Freistilfinales von Florian Wellbrock. Er gewann und blieb unter der Olympianorm.

Pressekonferenz
Es gab 2 davon. Die zum Thema Schwimmen von 15.00 bis 15.30 Uhr mit Alexandra Wenk, Marco Koch und Henning Lambertz. Die anschließende, kurze, ab 15.30 Uhr zum Thema Wasserspringen EM 2016. Sie startet am 9.5.2016 in London.
Das vollständige Video demnächst an dieser Stelle. Ziel der Schwimmer sind 2 – 4 Medaillen in Rio.

Disqualifikationen
Es gab nur wenige. Die erste der DM erst 3 Stunden nach Wettkampfbeginn – um 12.00 Uhr.
Am ganzen Tag gab es nur 2 – und diese im Vorlauf. Bei den Finals gab es keine.

Berlin, 5. Mai 2016: Meggie und Sonnele.

Berlin, 5. Mai 2016: Meggie und Sonnele.

Inoffizieller Masters-Weltrekord
Über die 4×200 m F waren einige Masters am Start. So auch die Damen Mannschaft des Berliner TSC in der AK 120. Sie schwammen die Staffel in 9:08,13 Min. und hätten den bestehen Masters-Weltrekord um ca. 2 Sek. verbessert. Die DM diese Woche zählen aber nicht für die Masterklasse.

Berlin, 5. Mai 2016: Julia Mrozinski nach ihren 400 m Lagen. Platz 2 und DAR. Die Umarmungen am Beckenrand hörten nicht auf ...

Berlin, 5. Mai 2016: Julia Mrozinski nach ihren 400 m Lagen. Platz 2 und DAR. Die Umarmungen am Beckenrand hörten nicht auf …

Rekorde = 8
Es gab mehrere „Rekordarten“ heute:
Deutscher Rekord für Vereinsstaffeln: 1 (SSG Saar Max Ritter, 4×200 F Frauen)
Deutsche Jahrgangsrekorde: 5(Johannes Hintze, 2x über 40O L; Florian Wellbrock über 1500 F; Julia Mrozinski über 400 L; Ramon Klenz über 400 L)
Schweizer Rekord (offene Klasse): 1 (Martina van Berkel, 400 L in 4:46,01 Min.)
Österreich Rekord (offene Klasse): 1 (Felix Auböck, 1500 F in 15:01,18 Min.)

Staffeln
Der älteste Teilnehmer bei einer Staffel heute war Jahrgang 1956.
Die Staffeln wurden im Vormittagsabschnitt geschwommen, es gab nur Zeitläufe. Die Siegerehrungen wurden im Finalabschnitt durchgeführt.
Der Deutsche Meister über 4×100 m Freistil Mixed, die SG Dortmund, gewann in 3:33,33 Min., aufgestellt um 13:13 Uhr.

Berlin, 5. Mai 2016: Thomas Lurz (li) im Interview.

Berlin, 5. Mai 2016: Thomas Lurz (li) im Interview.

JEM-Normen
Diese wurde u. a. von folgenden Sportlern unterboten:
800 F Frauen Lena Boy und Celine Rieder; Julia Mrozinski übe 400 L; 400 L von Johannes Hintze, der aber auch die Olympia-Norm unterbot.

Berlin, 5. Mai 2016: 2 Sportler aus Halle (Thomasberger und Ulrich) noch auf der Tribüne.

Berlin, 5. Mai 2016: 2 Sportler aus Halle (Thomasberger und Ulrich) noch auf der Tribüne.

Splitter
Silke Lippok war in der Halle. Auch Nancy Schuchhardt setzte sich in die Berliner Ecke. Beide starten aber nicht bei den DM. Silke beendete letztes Jahr ihre Laufbahn.
Das verschwundene Bild von Kai Steinbrunn, welches in der Sprecherkabine seit Anfang des Jahres vermisst wurde, hängt wieder.
Beide Tribünenseiten sind geöffnet. Nur die linke Seite gegenüber dem Eingang, ist auch für Sportler geöffnet. Der andere Teil ist für Zuschauer.
Der Starter für die Frauen hatte heute Geburtstag.
Die Zeitdifferenz zwischen Startkommando und Startsignal über 400 m L der Männer, Finale, war ausgesprochen kurz. Auch war noch keine Ruhe in der Halle eingekehrt. Es war generell beim Start ziemlich unruhig. Es gab Zeiten, wo nichts zu hören war. Heute aber nicht.
Das Sprungbecken war immer für das Ein- und Ausschwimmen geöffnet.
Das Wettkampfbecken stand nach den Vorläufen nicht zum Ein- und Ausschwimmen zur Verfügung.

Berlin, 5. Mai 2016: Aliena Schmidtke (re) mit ihrem Trainer.

Berlin, 5. Mai 2016: Aliena Schmidtke (re) mit ihrem Trainer.

Nach Ende des Finalabschnittes durfte dagegen ausgeschwommen werden.
Das Fernsehen (rbb-TV) baute heute tagsüber ihre Technik auf.
Die Wendetafeln wurden nicht von den Kampfrichtern kniend ins Wasser gehalten. Sie nahmen eine Strippe als Hilfe.
Während den Läufen wurde Musik gespielt. Es gab Überkopfstart bei den Vorläufen.
Es gibt ein Vorstartzelt und damit einen Vorstart.
Die Schwimmerin Julia Hassler (800 F, weiblich) startet zwar unter SV Nikar Heidelberg, international aber für Lichtenstein.
Der schnellste Zeitlauf wurde auf 10 Bahnen ausgetragen; alle Finals (A, B, EYOF) auf 8 Bahnen.
Es waren zu den A-Finals ca. 11 Fotografen anwesend.
Einige Sportler, die aus dem Ausland angereist sind, haben auch ihren Trainer dabei. So Emily Siebrecht (UK) und Aliena Schmidtke (USA).
Vor Beginn der Finals gab es ein Such-Gewinnspiel. Die Zuschauer sollten unter ihrem Platz nach einem Briefumschlag suchen. Ein Platz sollte diesen gefunden und damit einen Preis gewonnen haben (Inhalt unbekannt).
Zu Beginn der Finals gab es ein kurzes Interview mit Thomas Lurz auf der Startbrücke.

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