Deutschland vs. Großbritannien

Autor: Mirko Seifert

Bereits letzten Sonntag wurden die British Championships beendet. Sie gingen vom 12. bis 17.4.2016. Die nachfolgende Tabelle zeigt alle Sieger und deren Zeiten; außerdem sind die Normzeiten von Großbritannien und Deutschland als Referenz mit angegeben.

Link: Deutschland vs. Großbritannien – Zeiten und Qualinormen als PDF.

Das Programm der Britischen Meisterschaften 2016 richtete sich weniger nach dem Programm der Sommerspiele. Es gab Vorläufe und Finals, aber keine Semifinals; die Finals wurden in 3 Gruppen unterteilt:
„Junior“, „Target Tokyo“ und „Open“. Die Vorläufe begannen jeweils 10.00 Uhr, die Finals um 18.30 Uhr.

Einige Sportler, die bei den British Championships antraten, waren im März auch in Berlin, beim ISM. Obwohl die dort erreichten Zeiten und Punkte über der 800er Marke (FINA Punkte) lagen und ein Luke Greenbank Britischer Meister über 200 m Rücken wurde fährt niemand von der Sportlern nach Rio:
Rebecca Guy (799 Punkte, erreicht punktbeste Leistung beim ISM 2016)
Jessica Fullalove (893 Punkte)
Sarah Vasey (846 Punkte)
Harriet Cooper (827 Punkte)
Luke Greenbank (813 Punkte)
Christopher Steeples (811 Punkte)

Die Britten hatten sich selber den Maßstab „härteste Normen der Schwimmwelt für Rio“ auferlegt – ein Satz, der noch 2012 für Deutschland galt. Nimmt man diese Zeiten als Messlatte würden gerade mal 8 Sportler das „Team GB“ in Rio vertreten. Zu wenig dachten die Verantwortlichen und nominierten noch etliche Sportler nach. Insgesamt werden 26 Sportler mit nach Rio reisen.

Tabelle: Britische Meisterin und Meister 2016 und Qualizeit für Rio 2016

Frauen
April 2016 (12. – 17.)
Strecke Zeit Platz 1 OS-Qualizeit
50 F 00:24,48 Halsall 00:24,37
100 F 00:54,18 O’Connor 00:53,68
200 F 01:57,62 Carlin 01:55,88
400 F 04:04,33 Carlin 04:04,66
800 F 08:27,49 Carlin 08:22,93
50 B n.g.  
100 B 01:07,15 O’Connor 01:06,43
200 B 02:22,34 (GBR) Tutton 02:22,08
50 R n.g.
100 R 00:59,64 Davies 00:59,05
200 R 02:09,24 Simmonds 02:08,21
50 S n.g.  
100 S 00:58,66 Thomas 00:57,44
200 S 02:08,82 Willmott 02:06,51
200 L 02:09,66 O’Connor 02:10,19
400 L 04:33,40 Miley 04:35,46
Männer
April 2016 (12. – 17.)
Strecke Zeit Platz 1 OS-Qualizeit
50 F 00:21,73 Proud 00:21,84
100 F 00:48,66 (AGR) Scott 00:48,16
200 F 01:45,19 Guy 01:45,91
400 F 03:43,84 Guy 03:44,81
1500 F 14:55,23 Shuttleworth 14:55,11
50 B n.g.
100 B 00:58,41 Peaty 00:59,38
200 B 02:08,08 Willis 02:08,52
50 R n.g.  
100 R 00:53,73 Walker-Hebborn 00:52,99
200 R 01:57,79 Greenbank 01:55,13
50 S n.g.
100 S 00:52,15 Guy 00:51,24
200 S 01:58,02 Mallett 01:54,46
200 L 01:59,20 Pavoni 01:56,82
400 L 04:12,05 Litchfield 04:12,08

Das Schwimmteam „Team GB“ für die Sommerspiele 2016 in Rio:
Sportler, die ihre Strecke gewannen und unter der geforderten Qualizeit blieben (im Finale):
James Guy, 20,
Adam Peaty, 21,
Max Litchfield, 21,
Jazz Carlin, 25,
Siobhan-Marie O’Connor, 20,
Andrew Willis, 25,
Hannah Miley, 26,
Ben Proud, 21.

Sportler, die nicht die geforderten Normzeiten erreichten aber 2 % innerhalb eines Spielraumes waren und damit – für Einzel und Staffeln – berücksichtigt wurden:
Chloe Tutton, 19,
Ross Murdoch, 22,
Stephen Milne, 21,
Robbie Renwick, 27,
Duncan Scott, 18,
Craig Benson, 21,
Fran Halsall, 26,
Molly Renshaw, 19,
Chris Walker-Hebborn, 25,
Tim Shuttleworth, 18,,
Aimee Willmott, 23,
Eleanor Faulkner, 23,
Georgia Coates, 17,
Camilla Hattersley, 21,
Georgia Davies, 25.

Sportler, die u. a. vom Britischen Head Coach mitgenommen werden, obwohl die Zeiten nicht ausreichen würden:
Cameron Kurle, 18,
Ieuan Lloyd, 22,
Daniel Wallace, 22.

Links:
Deutschland vs. Großbritannien – Zeiten und Qualinormen als PDF.
Britische Schwimmverband
https://www.britishswimming.org/

Quelle: GB Team https://www.britishswimming.org/, Aufruf am 22.4.2016

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