Verwarnungen beim Schwimmen

Autor: Mirko Seifert

Oft gibt es sie nicht – Verwarnungen vom Schiedsrichter beim Schwimmen. Disqualifikationen werden regelmäßig erteilt und lassen meist keinen Spielraum für diese Entscheidung. Doch Verwarnungen sind seltener. Erst letztes Wochenende gab es eine dieser seltenen Vorfälle. Die Protokolle geben darüber Auskunft:

Bay. Meisterschaften 2016, Bayreuth, 16.4.:
„Der Schwimmer Oliver Zeidler (SG Stadtwerke München) wurde verwarnt wegen Ausschwimmens während des laufenden Wettkampfes im Wettkampfbecken.“

Bereits 2012 und 2009 hatte ich Verwarnungen auch selber miterlebt:
NDM 2012, Braunschweig, 29.4.:
„Die Schwimmer Jan Naveau und Marcel Nagy werden wegen unsportlichem Verhalten verwarnt. Beide Schwimmer beendeten vor dem Abschnitt 4 trotz Aufforderung vom Sprecher und Schiedsrichter das Einschwimmen nicht.
Die Schwimmer beendeten bereits im Abschnitt 2 das Einschwimmen trotz Aufforderung nicht und wurden auf Ihr Fehlverhalten hingewiesen“.

DJaM 2009, Hamburg, 22.5.:
„Folgende Besonderheiten traten während des Wettkampfes auf:
Wettkampf 14, Lauf 3, Bahn 2, Michell Börner (1994) vom SC Magdeburg: Nach Anschlag war der Schwimmer über seine Zeit sehr verärgert und zerschlug mit voller Wucht die Anschlagmatte und zerstörte diese. Ich informierte den Trainier, der sich für das Verhalten des Schwimmers entschuldigte und disqualifizierte den Schwimmer wegen grober Unsportlichkeit.“

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