Deutschland vs. Australien

Autor: Mirko Seifert

Die Australian Championships – inkl. Olympia-Qualifikation – gingen heute in Adelaide zu Ende. In 8 Tagen (7. – 14.4.) ermittelten die Australien ihre Landesmeister und die Schwimmer, die nach Rio fahren dürfen.
Bereits in ebendieser Schwimmhalle fanden letzten Monat die Australian Age Championships statt (28.3. – 4.4.).

Tabelle: Sieger der Australien Championships 2016, im Vergleich mit der Bestenliste Deutschlands (Stand: 14.4.2014)

Australien = Kontinentalmeisterschaften
Man darf nicht vergessen, dass die „Australian Championships“ wie eine Europameisterschaft zu behandeln sind. Immer ist Australien ein Kontinent – wie Europa auch. Dementsprechend fallen die Zeiten und Sportler ins Gewicht.

Olympia-Programm und Wettkampfzeiten
Australien lehnte sein Wettkampfprogramm an die Olympischen Sommerspiele 2016 an: es gab Vorläufe, Semifinals und Finals. Die Reihenfolge entsprach der vom Sommer in Rio. Zusätzlich wurden die 50 S, 50 R, 50 B und 800 F (männlich) und 1500 F (weiblich) geschwommen; Strecken, die in Rio nicht ausgetragen werden.
Die Wettkampfzeiten variierten leicht: alle Vorläufe starteten 11.00 Uhr; die Finals begannen Sa, Mo, Di, Mi um 20.00 Uhr und Do, Fr, So, Do um 19.45 Uhr.

IPC
Auch in Australien integrierte der Verband die IPC Schwimmer (Para-Swimmer) in das Wettkampfprogramm. Dort werden die Wettkämpfe als „Multi Class“ (MC) bezeichnet. Bereits die Holländer und die Kanadier hatten dies bei ihren Meisterschaften 2016 praktiziert.

Rekorde
Auch wenn keine Welt- oder Australischen Rekorde aufgestellt wurden, die Zeiten waren mehr als ansprechend und 5-mal stand hinter der Finalzeit „Commonwealth Record“.
50 F, Frauen, 23,84 Sek., Campbell
100 F, Frauen, 52:38 Sek., Campbell
200 F, Frauen, 1:54,83 Min., Campbell
200 R, Frauen, 2:06,49 Min., Hocking
100 F, Männer, 47,04 Sek. McEvoy

Jugend
Die erst 15 jährige Minna Atherton schwamm sich zweimal aufs Rückenpodest: über 50 m in 27,80 Sek. auf Platz 2 und über 100 m in 59,59 Sek auf Platz 3. Über 200 m wurde sie vierte (2:08,23 Min).

Weniger erfolgreich war Kyle Chalmers. Der 17 jährige, der noch bei Age Group Championships mit starken Zeiten triumphierte, verfehlte bei den Landesmeisterschaften seine Zeiten von vor 2
50 F: 22,15 Sek. Age Group (wäre Platz 5 geworden), Championships 22,53 Sek.
200 F: 1:47,23 Min. Age Group; bei den Championships gar nicht gestartet;

Tabelle 1: Frauen Sieger der Australien Championships 2016

Strecke Zeit Platz 1
50 F 00:23,84 Campbell
100 F 00:52,38 Campbell
200 F 01:54,83 McKeon
400 F 04:03,71 Ashwood
800 F 08:18,42 Ashwood
50 B 00:30,58 Bohl
100 B 01:06,12 Bohl
200 B 02:21,45 McKeown
50 R 00:27,72 Seebohm
100 R 00:58,73 Seebohm
200 R 02:06,49 Hocking
50 S 00:26,19 Barratt
100 S 00:56,89 McKeon
200 S 02:05,47 Groves
200 L 02:09,95 Coutts
400 L 04:35,26 Evans

Tabelle 2: Männer Sieger der Australien Championships 2016

Strecke Zeit Platz 1
50 F 00:21,44 McEvoy
100 F 00:47,04 McEvoy
200 F 01:45,63 Fraser-Holmes und

McEvoy

400 F 03:41,65 Horton
1500 F 14:39,54 Horton
50 B 00:27,85 Palmer
100 B 00:59,65 Packard
200 B 02:09,90 Wilson
50 R 00:24,73 Larkin
100 R 00:52,54 Larkin
200 R 01:53,90 Larkin
50 S 00:23,67 Pini
100 S 00:51,64 Morgan
200 S 01:55,63 Morgan
200 L 01:58,72 Tranter
400 L 04:11,09 Fraser-Holmes

Link:
Tabelle: Sieger der Australien Championships 2016, im Vergleich mit der Bestenliste Deutschlands (Stand: 14.4.2014)

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