Francesca Neubauer Interview

Autor: Mirko Seifert

Berlin, 22. Januar 2016: Abs. 1 der Landesoffenen Berliner Meisterschaften der Offene Klasse 'Lange Strecken' und Berliner Jahrgangsmeisterschaften 'Lange Strecken'. *** Francesca Neubauer

Berlin, 22. Januar 2016: Abs. 1 der Landesoffenen Berliner Meisterschaften der Offene Klasse ‚Lange Strecken‘ und Berliner Jahrgangsmeisterschaften ‚Lange Strecken‘: Francesca Neubauer

Im Februar 2016 führte ich ein Interview mit Francesca Neubauer für die Vereinszeitung von Spandau 04. Es folgt der original Wortlaut:

Wie bist du zum Schwimmen gekommen?
Francesca: Ich habe zwei sehr erfolgreiche ältere Geschwister im Sport und wollte wie diese im Sport etwas erreichen. Deswegen habe ich als wir in Brüssel lebten mit dem schwimmen begonnen. Es hat mir von Anfang an Spaß gemacht!

Beim wem trainierst du?
Francesca: Seit 2012 bin ich Mitglied bei den Wasserfreunden und habe die ersten drei Jahre unter Sven Spannekrebs trainiert. seit Beginn diese Schuljahres trainiere ich unter Lasse Frank und Renate Stamm.

Wer trainiert noch mit dir in deiner Trainingsgruppe?
Francesca: Unter anderen mit Anuschka Cox, Felix Auböck, Melanie Friese, Anna Dieterle, Maximilian Oswald

Wie sieht ein typischer Schul- und Trainingstag bei dir aus?
Francesca: Ich stehe in der Regel um 6:00 Uhr auf, frühstücke und fahre dann zum ersten Training zwischen 7:30 bis 11:30 Uhr. Anschliessend habe ich Schulunterricht von 12:25 Uhr bis 15:45 Uhr. Danach findet von 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr die weite Trainingseinheit statt. Gegen 20:00 Uhr bin ich dann wieder zuhause, esse Abendbrot, tue etwas für die Schule oder schaue Fernsehen. Gegen 21:45 Uhr geht es ins Bett.

Was sind deine favorisierten Wettkampfstrecken?
Francesca: Meine Lieblingsstrecken sind die drei Rückenstrecken, aber ich schwimme auch ganz gern die 50 Schmetterling, 100 Brust und 200 Lagen.

Was waren deine schönsten sportlichen Momente bisher?
Francesca: Sehr genossen habe ich den Sieg bei den deutschen Staffelmeisterschaften 2012. Spaß haben auch meine Bestzeiten bei den Deustchen Kurzbahnmeisterschaften im November 2015 gemacht.

Was zeichnet dein Heimatverein, die Wasserfreunde Spandau 04, aus im Vergleich zu anderen Verein?
Francesca: Im Vergleich zu anderen Vereinen ist man bei den Wasserfreunden leistungsorientiert, es wird mehr und härter trainiert. Man kann hier viel mehr erreichen und ich habe bisher immer das Gefühl gehabt, dass die Trainer mich unterstützen, auch dann wenn es nicht so gut läuft. Auch finde ich die nähe zwischen der Schule und dem Trainingsort sehr gut. Der Verein bietet viele Trainingsmöglichkeiten an, hat tolle Einrichtungen.

Im letzten Jahr hast du einen guten Sprung Richtung nationale Spitze gemacht, vor allem auf den Rückenstrecken. Wie erklärst du dir den Sprung?
Francesca: Ich nehme das Training ernst und versuche, immer mein Bestes zu geben. Das Training ist sehr hart, aber man kann spüren, dass man sich verbessert. Natürlich hat die Verbesserung auch mit den Trainern zu tun. Ich fühle mich sehr wohl bei Spandau und auch habe ich in Anuschka Cox, eine mich ständig fördernde Trainingspartnerin.

Welche sportlichen Ziele hast du für 2016?
Francesca: Diesen guten Sprung Richtung nationale Spitze möchte ich auch auf der langen Bahn machen. Zuerst in meinem Jahrgang und dann in der offenen Klasse.

Welche sind deine Hobbies?
Francesca: Mein liebstes Hobby ist natürlich das Schwimmen, sonst könnte ich das auch nicht mehr als vier Stunden am Tag machen. Durch die viele Zeit, die man mit dem Training und Schwimmwettkämpfen beschäftigt ist, hat man natürlich wenig Möglichkeiten, andere Hobbies zu entwickeln oder nachzugeben. Deswegen geniesse ich es, mit meiner Familie zusammen essen zu gehen oder im Sommer zu verreisen, Musik zu hören, mich mit Freunden zu treffen oder einfach zu chillen

Vielen Dank für das Interview!

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