Gothaer Pokal 2016, 18. – 20.3., Magdeburg

Autor: Mirko Seifert, Magdeburg

JEM-Norm
Gleich zweimal knackte Isabel Gose die JEM-Pflichtzeiten für ihre Altersgruppe (Jg 2001, 2002), ist aber auch an den Pflichtzeiten für den Jg 1999 nah dran:
100 F 57,31 Sek. (Pflichtzeiten 57,60 bzw. 57,10 Sek.)
200 F 2:02,73 (Pflichtzeiten2:03,10 bzw. 2:02,20 Min.)

SV Würzburg 05 – komplette Finalabmeldung
Der SV Würzburg schwamm am Freitag und am Samstag beim Wettkampf mit. Vielen von den Sportler wären auch im Finale mit dabeigewesen. Doch alle Sportler meldeten, wie es die Wettkampfbedingungen erlauben, für das Finale ab. Das stieß nicht bei allen Beteiligten auf Gegenliebe, denn so war das 400m Freistilfinale der Frauen nur mit 5 anstatt 8 Schwimmerinnen besetzt. Johanna Friedrich gewann zwar, doch sie wäre sicherlich auch gern gegen Leonie Beck geschwommen. Im Vorlauf schwammen sie noch in getrennten Läufen.
Der Trainer der Würzburger – Stefan Lurz – reiste bereits zum Samstag wieder nach Würzburg, weil dort am 19.3.2016 (Sa) das Wasserballländerspiel zwischen Deutschland und Ungarn stattfand. Deutschland verlor mit 8:13.

Trainingslager
Im Anschluss an den Gothaer Pokale fahren einige Trainingsgruppen ins Trainingslager. So z. B. Sportler des SV Würzburg 05 in die Türkei, die Top-Athleten des SC Magdeburg (z. B. Hentke, Friedrich, Wellbrock, Muffels) in die Höhe nach Spanien; die SSG Leipzig wird dann noch mit anderen Landesstützpunkten im April nach Fuerteventura fahren.
In Berlin und Brandenburg begannen am Samstag (19.3.) die Osterferien. Das war vielleicht auch DER Grund, warum nicht ein Verein aus Berlin bei dem diesjährigen Gothaer Pokal meldete. Einige Sportler aus Potsdam waren aber am Start, so die TG Letz, Pönisch und Seitz. Viele davon werden ab dem Montag (21.3.) im Trainingslager in Potsdam, im Luftschiffhafen, auf Trainingslagerniveau trainiert.

Magdeburg, 19.3.2016: Früher im - jetzt am Becken: Christian Kubusch.

Magdeburg, 19.3.2016: Früher im – jetzt am Becken: Christian Kubusch.

Christian Kubusch – (Assistenz)Trainer in Magdeburg
Der ehemalige Magdeburger Schwimmer Christian Kubusch, dessen Laufbahn 2012 zu Ende ging, steht zweimal die Woche als (Assistenz)Trainer in der Elbeschwimmhalle für Hr. Ackenhausen am Beckenrand – und das schon seit September 2015. Christian studiert in Potsdam.

Splitter
Über 50 S, Frauen, fiel im Lauf 5 eine Sportlerin schon lange vor dem Startkommando ins Wasser; der Lauf ging nicht ab, die Sportlerin kam aus dem Wasser und startete, wurde aber am Ende disqualifiziert.

Am Freitag und Samstag vormittag gab es ein Problem mit dem Hallenmicro, dass unregelmäßig zu starken Lautschwankungen führte. Ab dem Nachmittag war wieder alles okay.

Einen Vorstart gab es nur bei den Finals. Die Finals liefen mit Musik ein. Die Musik kam, wie bei allen SC Magdeburg Wettkämpfen, von DJ Ralle.

Es gab am Samstag und Sonntag 3 Sprecher, darunter ein neues (weibliches) Gesicht.

Mehrmals wurde vom Sprecher darauf hingewiesen, dass die Siegerehrung Bestandteil des Wettkampfes sind und es u. a. unsportlich sei, wenn Aktive nicht dazu erscheinen.

Florian Wellbrock schwamm Veranstaltungsrekord über 1500 F in 15:08,05 Min. und erhielt dafür eine Sachprämie.
Über 1500 F machte er in der Mitte des Rennes pro 50m 29 Armzüge, Sören Meißner kam auf 39.

Magdeburg, 18.3.2016, 1500 F: die Magdeburger Ecke, mit Rob Muffels (li, oben), Bernd Berkhahn (re, oben), Marcus Herwig (li, unten) und Florian Wellbrock (re, unten).

Magdeburg, 18.3.2016, 1500 F: die Magdeburger Ecke, mit Rob Muffels (li, oben), Bernd Berkhahn (re, oben), Marcus Herwig (li, unten) und Florian Wellbrock (re, unten).

Die Strecken 800 F und 1500 F wurden in Doppelbahnbelegung und mit Handzeit geschwommen. Jeweils Lauf 1 war Doppelbahn-, die beiden anderen Läufe Einzelbahnbelegung.

Die Lost & Found Abteilung gab es beim Sprecher, wo Handys und ein Ipad abgegeben wurden. Aber auch Schwimmsachen, wie vertauschte Badelatschen. Am Ende konnte aber fast jeder wieder seine Handys und Latschen mit nach Hause nehmen.

Die Siegerehrung hatte schon wie bei den NDM Lange Strecke im Februar 2016 „Discolicht“ als Abrundung für die Siegerehrung.

Es wurde nicht nur einmal darauf hingewiesen, dass das Nassmachen vom Wasser aus dem Becken zur Disqualifikation führt, solange sich noch im Wasser geschwommen wird.

Es gab einen VIP Bereich für’s Essen. Aber nicht für mich.

Antje Buschschulte konnte nicht zu den Finals kommen, weil ihr Kind krank war.

Im Anschluss an den Finalabschnitt am Samstag gab es für das Kampfgericht Kaffee & Kuchen.

Am Samstag war ein 4-köpfiges TV-Team zum Finale in der Halle – aber nur für Franziska Henkte. Sie schwamm im Finale die 200 S.

Einen Imbissverkauf durch den Förderverein des SC Magdeburg gab es auch. Hier kosteten die süßen Sachen jeweils 1 Euro (Kaffee, Kuchen).

Es wurden mind. 2 Disqualifikationen zurückgenommen.

Einer Schwimmerin wurde im Finale am Samstag direkt vor dem Start übel. Daraufhin wurde der Start abgebrochen und die Schwimmerin zum Sannitäter gebracht. Die Übelkeit entlud sich aber nicht auf der Startbrücke.

Am 20.3.2016 war Frühlingsanfang.

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