(Rand)Notizen ISM 2016, 6.3., Tag 3/3

Autor: Mirko Seifert

ISM 2016: Finalstimmung.

ISM 2016: Finalstimmung.

Berlin, 6.3.2016:
Lost & Found
Im Sanitätsraum gab es eine reichliche Auswahl von folgenden Artikel. Die meisten wurden auch am Ende nicht abgeholt:
Trinkflaschen, Handtücher, Poolboys, mind. 4 Schwimmbrillen, Badekappen, Badelatschen, Schwimmhose, T-Shirts.

ISM 2016: Lost & Found.

ISM 2016: Lost & Found.

Lauf abgebrochen
100m Freistil, Männer, Lauf 5. Das Startsignal ertönte und gleich im Anschluss das Signal für Startabbruch. 5 Schwimmer schwammen aber weiter und beendeten die 100m. Die Zeit für diese Sportler wurde mit der Hand gestoppt. Die anderen Sportler, die nicht schwammen, konnten gleich den Lauf (noch einmal) schwimmen.

Merchandising
Folgende Verkaufsstände gab es im Foyer der SSE:
Swimsport Magazine, Eventshirt und startblock24.de

Das Veranstaltungsshirt kostete in der Grundversion 17 Euro. Dazu konnte man sich noch weitere Aufdrucke dazu buchen; wer alle kaufte zahlte noch 15 Euro mehr. Die Ente kostete 8 Euro.

Eine Tasse 2016 gab es auch, diese gab es, genau wie der Kugelschreiber, nicht zum Verkauf.

Nahrung & Co
Die Trainer hatten in Ebene Null die Möglichkeit kostenlos zu frühstücken.
In der Mixed Zone gab es Snacks und Getränke: Kaffee 0,80 Euro, Kuchen ab 1,20 Euro, ½ Brötchen 0,60 Euro.

ISM 2016: wieviele Rückenstarthilfen kann der Mensch tragen?

ISM 2016: wieviele Rückenstarthilfen kann der Mensch tragen?

Eintrittspreise
3 Tagesticket 20,00 Euro; Tageskarte 8,00 Euro; Wochenendticket 15,00 Euro; Kinder bis 8 Jahren kostenlos; Meldeergebnis pro Abschnitt kostete 2,00 Euro.

Keine ausgedruckten Urkunden mehr
Seit diesem Jahr gibt es keine vom Veranstalter gedruckten Urkunden mehr. Statt dessen kann jeder Sportler unter http://www.ism-germany.com/?page_id=18#Meldeergebnis im Selbstdruck diese sich anfertigen lassen.

 

 

 

Ein- und Ausschwimmen
Dieses war von 8.30 Uhr im Sprungbecken bis zum Ende der Veranstaltung erlaubt. Auch in der oberen Halle, im 50m Becken, waren einige Bahnen für den Wettkampf verfügbar. Das „normale“ Berliner Bäder Publikum konnte auch schwimmen, aber nur in der oberen Halle.
Während der Abschnittspause (15.15 – 15.40 Uhr) war das Wettkampfbecken nicht zum Schwimmen freigegeben. Das interessierte aber einige Sportler nicht. Nachdem der erste Schwung aus dem Wasser gewunken wurde waren 2 Schwimmerinne resistent und schwammen auf Bahn 0 weiter., obwohl die Fehlstartleine unten war.

ISM 2016: der "norwegische Hulk" am Beckenrand.

ISM 2016: der „norwegische Hulk“ am Beckenrand.

Meeting Rekord – aber auch aufgegeben
Sarah Vasey schwamm am Tag 1 die 200m Brust nicht zu Ende. Nach 100m war schluss. Sarah war aber auch die Schwimmerin, die am Tag 3 über 100m Brust den Meetingrekord auf 1:08,36 Min. verbessert. Training im Wettkampf also.

ISM 2016: Sportlertribüne.

ISM 2016: Sportlertribüne.

 

 

 

 

Splitter
Am Morgen dauerte es eine Weile bis der letzte aus dem Becken entschwand: 8.15 Uhr durchgesagt, 8.22 Uhr der letzte aus dem Wasser, Wettkampfbeginn 8.30 Uhr.
Dreck in der Halle: Einige Sportler ließen ihre Dreck fallen und räumten ihn nicht weg. So lagen Bananenschalen, angebissene Brötchen und viel Verpackungen in der Halle, vor allem auf der aufgebauten Sportlertribüne am Beckenrand. Selbst Schweine sind da sauberer.
Laszlo Cseh gab im Foyer der SSE eine Autogrammstunde. Geschätzte 500 Autogrammkarten unterschrieb er, hinzu kamen noch T-Shirts u. a.

2 ausländische Schwimmer verpassten über 50m Rücken, Frauen, ihren Start.
Auf den beiden Startbrücken standen Eimer zum „naßmachen“ für die Sportler vor dem Start bereit. Selbstverständlich? Aber nicht doch: bei der WM 2015 zum Beispiel gab es keine.
100 Freistil, Männer, Lauf 6: Bahn 4 fiel vor dem Startsignal ins Wasser, hielt sich kurz an der Wand fest und schwamm dem Feld trotzdem hinterher.

ISM 2016: Cairo bedankt sich beim Veranstalter.

ISM 2016: Cairo bedankt sich beim Veranstalter.

Glitschig: viele Sportler fielen beinahe auf die „Fresse“ auf Grund des glatten Untergrunds auf der Hauptstartbrücke. Weniger Glück hatte Lauf 25, 100m F, Männer, Bahn 1. Er fiel heftig auf den Hinterkopf und konnte nicht starten. Der Sanitäter kam, untersuchte ihn und nach einige Minuten ging er sichtlich traurig mit seinem Trainer zu seiner Ecke.
Es gaben beim Wettkampf insgesamt 8 Sportler auf.
Am Ende der Vorläufe gab es ein Gruppenfoto der Kampf- und Schiedsrichter.

Die Delegation aus Cairo übergab dem SSC ein Geschenk, einen verzierten Teller.
Laszlo Cseh beginnt seine rückenstrecke wie folgt: nach dem Pfiff zum „ins Wasser Leute“ macht er einen Kopfsprung vom Startblock. Dieser geht bis ca. 5m. Dann schwimmt er Rücken zurück und macht noch eine Wende. Dann „hängt“ er sich an den Startblock.
In den Finals am Nachmittag waren etliche Bahnen nicht belegt, so z. B. 100 Brust Frauen, B-Finale: 2 Bahnen; 100 Freistil Frauen, B-Finale, 2 Bahnen.
Bei den abschließenden Siegerehrungen für die besten Einzelleistungen und die Teamtrophy waren doch tatsächlich alle Sportler anwesend! Ich habe schon erlebt, dass gar keiner mehr da war.

ISM 2016: russische Technik. Einfach, aber funktioniert.

ISM 2016: russische Technik. Einfach, aber funktioniert.

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