(Rand)Notizen ISM 2016, 5.3., Tag 2/3

Autor: Mirko Seifert

2016, ISM Berlin: nicht wiederzuerkennen. Die Sprunganlage im Finalabschnitt.

2016, ISM Berlin: nicht wiederzuerkennen. Die Sprunganlage im Finalabschnitt.

Berlin, 5.3.2016:
Licht an – aus –an – aus …
Die Beleuchtung der SSE wechselte mehrfach die Lichtstärke. Zuerst, gegen 08.00 Uhr, war das komplette Licht an. Dann, um 8.24 Uhr, wurde auf Trainingsbeleuchtung umgestellt, um dann gleich wieder in den vollen Modus zu schalten. Aber nicht für lange. 9.43 Uhr wurde das Licht wieder ausgemacht. Die Wasserspringer kamen zum Training, das Sprungbecken brauchte jetzt auch Licht. Das Schwimmbecken erhielt nach kurzer Trainingsbeleuchtung die schwächere 2 von 4 Beleuchtung. Also nicht „TV-Licht“, wie noch zu Beginn des Abschnittes und wie den gestrigen Abschnitt. Das Licht blieb so bis zu den 50m Finals. Bei diesen wurde das Deckenlicht ausgemacht und nur das Notlicht über der Tribüne war an.

2016, ISM Berlin: Transportbehälter der Rückenstarthilfe. Vielseitig einsetzbar.

2016, ISM Berlin: Transportbehälter der Rückenstarthilfe. Vielseitig einsetzbar.

Rückenstarthilfe
Bereits gestern wurde sie eingesetzt. Heute zeigte sich einmal mehr, welche Schwierigkeiten alle Beteiligten mit ihr haben. Sei es das Verheddern der „Strippe“, sei es das Ausgleichen der Höhe auf der 50m Startseite (weil sich die Startbrücke dort durchbiegt), sei es von den Sportlern. Hauptaugenmerk war a) die Benutzung: ich habe noch nie so viele Ablehnungen gesehen, sprich soviel Sportler wie nie haben sie gar nicht benutzt. Klar doch, wo sollen die allerkleinsten diese auch Testen? Gleich beim Wettkampfstart? So nutzte im Lauf 12 der 100m Rücken der Frauen gleich 7 Bahnen diese nicht (B1, 2, 4, 5, 7, 8, 9).
Schließlich Punkt b): da diese Sportler auch keine Erfahrungen haben, was regelkonform ist und was nicht, gab es etliche Anmerkungen vom Kampfgericht beim Start: mind. die Zehen müssen die Wand berühren. Disqualifiziert wurde soweit deswegen keiner, es wurde auch mehrmals angesagt. Das alles summiert sich in der Ablaufzeit. Am Ende aber, am Ende von Abschnitt 3, gegen 15.15 Uhr, war die Zeit wieder „plan“ mit dem Zeitplan.
Die Rückenstarthilfe wurde erst das dritte Mal in der SSE eingesetzt. Das erste Mal bei den DM 2015, das zweite Mal bei den DJM und jetzt beim ISM.

2016, ISM Berlin: Laszlo Cseh's Schatten. Manchmal ist er schneller als dieser.

2016, ISM Berlin: Laszlo Cseh’s Schatten. Manchmal ist er schneller als dieser.

Siegerehrung
Bei den Siegerehrungen im Finalabschnitten gab es je eine Ehrung für das B- und das A-Finale.
Beim A-Finale, aber nur über die 100m Strecken, wurde zum ersten Mal die Nationalhymne gespielt.
Es gab auch kein Siegerinterview mehr. Christian Holzmacher, Moderator über viele Jahre beim ISM, war nicht mehr anwesend.
Jede Siegerehrung wurde von verschiedenen Personen durchgeführt. So war das in der Vergangenheit auch schon. Sebastian Schwenke, swimsportnews.de, führte die Ehrung der 50m Brust der Frauen durch.
Die Sieger der 100m und 50m Strecken tragen sich in das ISM Gästebuch mit ihrer Unterschrift ein.
Die Medaillengewinner aller 50m Finalstrecken erhielten Merchandisingartikel von arena wie Trinkflaschen, Badekappen (ISM 2016) und Pullboys. Platz 1 erhielt zusätzlich noch Bargeld. Die Erstplatzierten der Finalwettkämpfe der 100m Strecken erhalten
– in der offenen Klasse im A-Finale 100 Euro und
– in der offenen Klasse im B-Finale 70 Euro.

2016, ISM Berlin: 2 Sprecher.

2016, ISM Berlin: 2 Sprecher.

Splitter
Einige Sportler der Kyrgyz Swimming Federation waren schon letzte Woche beim Berolina Cup hier in der Halle.
Luke Greenbank (UK) schwamm die 200m Freistil in Rücken. Er startete dabei, regelkonform, von oben: nach dem Startsprung drehte er sich unter Wasser in die Rückenlage und tauchte vor der 15m Markierung auf.
Die Anzeigetafel lieferte hin- und wieder keine Ergebnisse.
Die 50m Strecken wurden wie gestern ohne Namen zu nennen gestartet.
Die 100m Strecken wurden verschieden vorgestellt: entweder mit vollem Namen und ohne Verein oder mit vollem Namen und mit Verein.
Die drei Sprecher kommen je aus Hessen, NRW und Brandenburg.

2016, ISM Berlin: Wenn man mal wieder auf den Start warten muss - Beine hoch.

2016, ISM Berlin: Wenn man mal wieder auf den Start warten muss – Beine hoch.

Das Ein- und Ausschwimmen in der oberen Schwimmhalle war heute ab 10.00 Uhr erlaubt, das Sprungbecken in der Wettkampfhalle war von 12.00 bis ca. 16.30 Uhr geöffnet.
Der älteste Teilnehmer war Jahrgang 1961 und startete u. a. über 50m Freistil der Männer.
Morgen soll es um 10.30 Uhr am Eingang eine Autogrammstunde mit Laszlo Cseh geben.
Der Veranstalter stellte einen kostenlosen Wifi Sender zur Verfügung.
Der Verein aus Schweden „Skanesim Swimteam“ hatte sich extra Badekappen mit der Aufschrift „ISM 2016“ anfertigen lassen.
Im B-Finale 100m S der Frauen waren 3 Starterinnen nicht am Start.

2016, ISM Berlin: Gästebuch.

2016, ISM Berlin: Gästebuch.

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