(Rand)Notizen DMS-J Bundesfinale 2015, Tag 1

Autor: Mirko Seifert

14. – 15.11.2015, Hannover

_MKX0077Tribüne und Eintritt
Diese war restlos ausgekauft, niemand der Eltern hielt es auf den Stühlen, alle Standen. Neben Transparenten gab es zum Einheizen Trommeln, Trompeten, Tröten und natürlich die eigene Stimme. Bei keiner Staffel blieb es ruhig. Es wurde geschrieen und angefeuert aus allen Kehlen. Für einige war es zu laut, die anderen waren heiser. Entweder man hielt sich wie der ein oder andere Kampfrichter die Ohren zu oder man „flüchtete“ unter seine Kopfhörer. Es waren bestimmt mind. 300 Personen auf der Tribüne. Leider gab es in der Halle einige unbelehrbare, die in das Startsignal eine Tröte bedienten. Unsportlich und unfair.
Ein Ticket kostete 6 Euro pro Tag, das Wochenendticket 10 Euro, Kinder bis 12 Jahren zahlten 4 Euro bzw. 6 Euro für das Wochenende.

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Wendebleche auf der 25m Seite.

25m Bahn
Anders als in Schwimmhallen wie z. B. der SSE ist der Wendebereich bei 25m nicht vom Kampfgericht begehbar. Es ist sehr schmal auf dieser Seite, die Wendebleche ragen nicht über die gesamten 2,50 m Bahnbreite, sondern sind ca. 1,50 m breit. Die Wenderichter standen am Rande.
Die gesamte DMS-J, inkl. Vorkämpfen, Landesfinalen und Bundesfinale findet auf einer 25m Bahn statt. Nur beim Bundesfinale gibt es die elektronische Zeitmessung.

Das Anfeuern von der Startbrücke aus gelang den meisten nur am Anfang des Wettkampfes. Sehr bald wurde mehrfach verkündet, dass das Anfeuern der Aktiven von der Startbrücke verboten ist.

Die Minions waren auch mit dabei.

Die Minions waren auch mit dabei.

Splitter
Zu Beginn gab es eine Schweigeminute anläßlich der Anschläge von Paris am gestrigen Tag. Die elektronische Zeitmessung erfolgte von alge-timing. Die hatten die Technik zur EM 2014 in Berlin gestellt. Es wurden keine Rückenstarthilfen eingesetzt. An den Anschlagmatten rutschen einige Sportler beim Rückenstart ab. Im Abschnitt 1 gab es 3 Läufe mit Nachschwimmen.Es gab einen Vorstartbereich unter der Anzeigetafel. Alle Mannschaften schwammen immer auf der gleichen Bahn. Es erfolgt keine Rotation.

Julia Mrozinski trainiert und geht in Hamburg in die Schule, bei der DMS-J startete sie aber für die SG Frankfurt (Jugend B, weiblich). Einige Sportler hatten ihre Vereine auf ihre Haut kenntlich gemacht. Die Frauen der SG Essen auf den Armen, die Sportler der TPSK 1925 mit dem Logo auf der Brust (männlich) und auf dem Rücken bei den Frauen.
_MKX1451Es wurde beim Wettkampf keine Musik gespielt. Annalena Felker war sichtlich erfreut über ihre 100m Brust Zeit. Die Anzeigetafel im Stadionbad ist von aktuellerer Technik als die der SSE. Es gab einen am Beckenrand eingerichteten Bereich für die Presse und VIPs. Dort gab es Getränke und etwas zu Essen. Vor Abschnitt 1 wurde ein Schiedsrichter vom DSV verabschiedet. Eine Sportlerin schwimm immer ohne Kappe – nur mit einem Dutt.
Das Stadionbad hat neue Startblöcke. Sie sind metallisch und geneigt; der Tritt beim Absprung ist einstellbar. Das „Team Moderation“ der DJM war auch vertreten, dieses mal mit 2 Personen.

_MKX1052Wasserball
Um 17.30 Uhr gab es heute ein Testspiel der Deutschen Nationalmannschaft. Aber nicht im Stadionbad, sondern im Leistungszentrum nebenan. Die Öffentlichkeit und die Zuschauer waren ausgeschlossen. Dennoch hätte der Interessierte das Spiel verfolgen können – von außen. Durch die Fenster hatte man einen guten Einblick. Es war aber keine da.

 

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