DMS-J Landesentscheid Berlin 2015

Autor: Mirko Seifert

2015-11-02 dmsj berlin

DMS-J Berlin: Konnten zwar nicht an der Siegerehrung teilnehmen, durften aber vom 10m-Turm springen – der Potsdamer SV.

Am 31.10./1.11.2015 fand der DMS-J Landesentscheid Berlin (SSE) statt. 317 Staffeln wurden geschwommen; vergangenes Jahr waren es noch 375 (minus 16 %). Der Potsdamer SV nahm mit 2 Staffeln ebenfalls in Berlin teil – eine Ausnahmeregelung machte es möglich.
Der Rückgang an Staffeln geht auch der „Ausdünnung“ in der älteren Jahrgängen einher: keine Jugend A Staffel weiblich war am Start, bei den Männer Jugend A war es gerade mal eine Staffel.

Das Nachschwimmen
Für Diskussionen sorgte das Nachschwimmen am Ende des Abschnittes 1. Die Regelung besagt, dass die gleiche Staffel noch einmal schwimmen muss, die auch disqualifiziert wurde. Das führte dazu, dass eine Staffel exakt die gleichen Sportler noch einmal ins Wasser schickte, eine andere Staffel eines anderen Vereins dagegen in einer anderen Aufstellung schwamm. Nur wurde die Staffel mit der gleichen Aufstellung noch einmal disqualifiziert – was das „k.o.“ für diese Staffel in der Endabrechnung bedeutet hätte. Damit gab sich der Vereinsvertreter nicht zufrieden.
Der Berliner Schwimmverband rief beim DSV an und erhielt die Nachricht, dass die Staffelteilnehmer ausgetauscht werden können. Somit wurde nach Abschnitt 2 das zweite Ausschwimmen durchgeführt für jene Staffeln, die beim Nachschwimmen nach Abschnitt 1 exakt das „disqualifizierte“ Team aufstellten. Die Nachricht wurde auch vom Sprecher an die beteiligten Eltern, die sehr zahlreich erschienen, weitergegeben. Es regte sich Applaus. Am Ende des Abschnittes 3 gab es kein Nachschwimmen mehr.
Fazit: beim Nachschwimmen muss nicht die exakte gleiche Aufstellung noch einmal antreten.

Das Turmspringen
Ein „Sprungeinlage“ gab das Team vom Potsdamer SV. Die Trainingsgruppe um Johannes Hintze (TG Luckau/Warnatzsch) durfte offiziell vom 10m Turm springen. Das geschah vor der Siegerehrung. Alle Sportler landeten per „Kerze“ wohlbehalten im Wasser.

Die Siegerehrungen
Zum ersten Mal bei der DMS-J in Berlin in der SSE wurde das Siegerpodest in der Mitte der Hauptstartbrücke aufgestellt. Nur die aufgerufenen Staffeln hatte Zutritt zum Siegerpodest. Die Siegerehrung ging von 13.50 bis 14.10 Uhr; es waren alle Mannschaften anwesend. Die Gratulanten waren u. a. Bundestrainerin für den Nachwuchs, Beate Ludewig.

Potsdam in Berlin
Am 10.10.2015 fand der DMS-J Landesentscheid für Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern (MV) in Cottbus statt. Es waren nur 4 Vereine am Start, Vertreter für MV suchte man vergebens. Da die Sportschüler der TG Luckau/Warnatzsch und TG Seitz in Bulgarien im Trainingslager waren, konnten sie nicht starten. Sie nahmen deshalb am DMS-J Landesentscheid in Berlin teil. Bei der Siegerehrung fanden sie keine Berücksichtigung, weil sie nicht zum Landesverband Berlin gehören. Ihre geschwommenen Zeiten werden aber in die Endabrechnung mit eingehen.
Eine andere ehemalige Potsdamer Schwimmerin, Betty Buschick, war ebenfallt mit in der Halle, schwamm aber nicht mit, sondern war Betreuerin beim Zehlendorfer Z88.
Eine andere „Neupotsdamerin“, Charlotte Bohner, trainiert zwar seit dieser Saison auf der Sportschule Potsdam, startete bei den DMS-J in Berlin aber für den Berliner TSC.

Ergebnisse:
Berlin
Gesamtdeutschland

Veranstaltungsseite DMS-J Finale 2015, Hannover

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