Landesentscheide mit viel Raum für Aktive

Autor: Mirko Seifert

DMS-J Landesentscheid 2015 in Cottbus
Der LSV Brandenburg lud die Mannschaften am 10.10.2015 der Jugend A bis E wie letztes Jahr in die Lagune in Cottbus. Leider folgten dem Aufruf nur 4 Vereine. Die Veranstaltung war der Landesentscheid für Brandenburg UND Mecklenburg-Vorpommern. Kein Verein aus MV war am Start, aus Potsdam fehlten gleich 3 Mannschaften. So konnte die TG um Hr. Luckau/Warnatzsch wegen eines Trainingslagers nicht mitschwimmen. Sie werden, wie noch 2 weitere Mannschaften aus Potsdam, beim DMS-J Landesfinale Berlin am 31.10./1.11. in Berlin starten. Info am Rande: sollte pro Bundesland nur eine Mannschaft insgesamt am Start sein müsste diese in einem anderen Bundesland am Landesentscheid teilnehmen.
So war der Landesentscheid in Cottbus eine übersichtliche Veranstaltung; die Spaßanlage in der Lagune war ebenfalls gleichzeitig geöffnet, behinderte aber sonst niemanden.

DMS-Masters Landesentscheid Berlin
Am 11.10.2015 fand der Masters-Landesentscheid der DMS in Berlin statt. 14 Mannschaften verteilten sich auf 11 Vereine. 175 Aktive waren in der SSE, es gab 336 Starts.
Von diese Zahlen und die dafür zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten kann der Hamburger Schwimmverband nur träumen. Der Landesentscheid am 18.10.2015 im Hamburger Dulsberg wurde aufgeteilt. Bereits neulich schrieb ich darüber, dass auf Grund der Höchstgrenze von 200 Personen gleichzeitig in der Halle seit dem DMS-J Landesfinale 2015 alle nachfolgenden Wettkämpfe davon betroffen sein könnten – und so wird es auch sein.
Die DMS-Masters nächste Woche werden in 2 Blöcken durchgeführt. Nach Block 1 müssen alle Sportler die Schwimmhalle verlassen. Noch in den letzten Jahren waren alle Hamburger Vereine gleichzeitig am Start – das ist nun nicht mehr möglich. Erst nach dem Wettkampfblock B kann das Endergebnis von Hamburg aufgestellt werden. Auch hier findet die Veranstaltung ohne Zuschauer statt.
Zurück nach Berlin: der Sprecher bat alle Teilnehmer, die einen Europarekord aufstellen möchten vor dem Start sich beim Kampfgericht zu melden. Da nur mit einer Stoppuhr gemessen wird müssten für einen Europarekord noch 2 weitere hinzugefügt werden. Für einen deutschen Rekord reicht dagegen ein Zeitnehmer. Auch wenn das zweite 25m Becken für das Ausschwimmen zur Verfügung stand brachten es einige Masters es nicht fertig, sich auf die besondere Situation einzustellen. Mit ihren Wenden oder Sprüngen von der Kampfrichter-Mittelbrücke und erheblich Wasserspritzen zogen sich den Unmut dieser zu. Ein Schwimmer schwamm die 200m Rücken in Rückengleichschlag und mit Brustbeinen. Beim Nachschwimmen erhielt ein Verein letztendlich durch eine Frühstart null Punkte. Ein Nachschwimmen vom Nachschwimmen gibt es nicht.

2015-10-12 uhr

Berlin, 11.10.2015: Uhren durften beim Wettkampf getragen werden.

Uhren beim Beckenwettkampf
800m Freistil DMS Masters, Lauf 1. Ein Schwimmer schwamm mit einer Uhr. Erlaubt oder nicht? In den Wettkampfbedingungen steht kein Verbot von Uhren, auch die Nachfrage beim Schiedsrichter brachte keinen Verstoß zu Tage. Uhren im Freiwasser sind generell nicht erlaubt.
Wettkampfbestimmungen Schwimmen vom 15.3.2015, § 131, Abs. 5) „Es ist keinem Schwimmer erlaubt, ein Hilfsmittel zu benutzen oder zu tragen, das ihm helfen kann, seine Geschwindigkeit … zu erhöhen. Die Verwendung von Tapes und anderen Hilfsmitteln, wie z. B. Handschuhen, Flossen, Power-Armbändern … ist nicht erlaubt.“
In § 106 Abs. 7) heißt es: der Schiedsrichter „… hat zu unterbinden, dass Schwimmern Schrittmacherdienste geleistet werden.“
Doch warum wurden Power-Armbänder verboten? Warum wurde z. B. in Baku es Schwimmern verwehrt, ihre harmlose Stoffarmbänder zu behalten? Uhren zeigen heute nicht nur die Zeit an: mit ihnen kann gestoppt, von aussen drahtlos kommuniziert werden (entweder von aussen oder durch einen Sender im Ohr). Ein blosses Ablesen würden schon reichen. Vibrationen können dem Schwimmer mitteilen, wie schnell er ist. Der Spuk der „Power-Armbänder“ ist nicht zu vergleichen mit Uhren, die heutzutage mehr Computer als analoge Gesellen sind. Dem Schwimmer mit der fraglichen Uhr ist keine Absicht zu unterstellen, genau diesen Vorteil gezogen zu haben.

Links:
Mastersseite in Berlin
Hamburger Schwimmverband

2015-10-12 supercup

Berlin, 10.10.2015: Supercup im Wasserball.

Supercup Wasserball
Am 10.10.2015 fand in der Schwimmhalle Schöneberg der Supercup des deutschen Wasserballs statt: Meister gegen Vize-Meister. Normalerweise spielt beim „Supercup“ der Meister gegen den Pokalsieger; doch die Wasserfreunde Spandau 04 gewannen letzte Saison beide Titel. Da es aber kein Spiel gegen sich selber geben kann hieß die Ansetzung: Meister Spandau 04 vs Vize-Meister ASC Duisburg.
Das Duell war nur am Anfang ausgeglichen. Am Ende siegte Spandau deutlich mit 12:4. Der anschließende Sprung des Teams ins Wasser wie beim Meistergewinn im Juni 2015 blieb aus. Die Schöneberger Halle war geschmückt wie zu einem Champions League Spiel; die Tribüne gut gefüllt (Eintrittspreis 10 Euro, ermäßigt 5 Euro). Um 17.05 Uhr war das Finale, welches um 16.00 Uhr begann, auch schon wieder zu Ende.

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