Die Berlinerin holt in ihrem letzten Finale ihre vierte Medaille

Autor: Reinhard Tank

Berlin, 16. Juli 2015, Behinderten Sportverband Berlin
Maximale Ausbeute bei den IPC-Weltmeisterschaften im Schwimmen erreichte Daniela Schulte vom Berliner Schwimmteam im schottischen Glasgow. Nach Gold über 400m Freistil und jeweils Silber über 100m Rücken und 100m Freistil erschwamm sie am Donnerstagabend im vierten Finale ihre vierte Medaille: Silber über ihre Paradedisziplin 200m Lagen.

Trotz ihrer langwierigen Schulterverletzung hat es die sehbehinderte zweifache Mutter geschafft vier Medaillen in vier Rennen zu holen. An ihrem letzten Wettkampftag gelang der Berlinerin erneut der Sprung aufs Treppchen. Mit einer sehr guten Leistung am Vormittag mit Platz eins nach den Vorläufen über 200m Lagen, schaffte sie es, ihre Form bis zum Abend zu konservieren, und ihr drittes Silber bei der IPC-Weltmeisterschaften zu erschwimmen. Sie verpasste dabei nur knapp eine weitere Goldmedaille. Erst beim Anschlag entschied ihre Dauerrivalin Mary Fisher aus Neuseeland den Kampf für sich, und verwies Daniela Schulte auf den Silberrang.

Die Trainer des Berliner Schwimmteams, Matthias Ulm und Phillip Semechin, geben einen Ausblick für die restlichen drei Wettkampftage: „Am Freitag ist noch einmal ein Tag mit einigen hochkarätigen Chancen. Auf ihren jeweiligen Hauptstrecken: für Emely Telle über 100m Brust und für Verena Schott über 200m Lagen, sowie für Denise Grahl über 50m Schmetterling sind noch einmal Medaillen möglich. Den Schlusspunkt setzt am Sonntag Denise Grahl über 50m Freistil. Da ist noch einiges drin.“

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