Daniela Schulte holt erneut WM-Silber

Autor: Reinhard Tank

Berlin, 15. Juli 2015, Behinderten-Sportverband Berlin
Drittes WM-Finale – drittes Edelmetall. Nach Gold über 400m Freistil und Silber über 100 m Freistil nun wieder Silber für Daniela Schulte vom Berliner Schwimmteam. Diesmal über 100m Rücken in 1:21.33. Geschlagen geben musste sie sich in Glasgow ihrer Dauerrivalin Mary Fischer aus Neuseeland.

Aller guten Dinge sind drei. In Ihrem dritten Finale holte sich Daniela Schulte vom Berliner Schwimmteam am Mittwochabend hinter Mary Fischer ihre dritte Medaille. Sie verbesserte ihre Zeit aus dem Vorlauf noch einmal um sechs Hundertstel. Dauerrivalin Mary Fischer aus Neuseeland gewann mit neuem Landesrekord von 1:19.77.

Trotz ihrer langwierigen Schulterverletzung hat es die sehbehinderte zweifache Mutter geschafft, wieder ganz vorne in die Weltspitze zu kommen. „Da hat sich das Höhentraining doch gelohnt“, sagte sie in einem Interview. Noch einmal kann sie am Donnerstag ihre Medaillenbilanz über 200m Lagen aufbessern.

Nicht ganz so gut verlief es für ihren Vereinskameraden Niels Grunenberg, der über seine Paradestrecke 100m Brust nur den siebten Platz erreichte. „Niels hat mit seinem siebten Platz im Finale ein sehr ordentliches Ergebnis erreicht. Vor sechs Wochen wollten wir die WM sogar aufgrund einer im Training erlittenen Verletzung absagen. Da ist es klar, dass Niels nicht unmittelbar an die gute Form bei der IDM anknüpfen konnte. Wir sind aber sehr zuversichtlich, was die Paralympics in Rio 2016 betrifft“, so Trainer Matthias Ulm.

Denise Grahl, die ebenfalls für das Berliner Schwimmteam startet, belegte über 400m Freistil am Abend noch den für sie sehr guten fünften Platz.

Die bisherigen Ergebnisse lassen für die restlichen Tage der WM noch auf weitere gute Platzierungen hoffen.

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