Chaos-Tage in Holland bei den ICG

Autor: Mirko Seifert

Vom 24. – 29.6.2015 fanden in Alkmaar, Niederlande, die 49. International Children Games (ICG) statt. Kinder zwischen 12 und 15 Jahren aus 40 Ländern nahmen daran teil. Auch einige deutsche Athleten war dabei. Die Sportarten Golf, Fußball, Tennis, Schwimmen, Gymnastik, Judo, Beachvolleyball, Volleyball und Leichtathletik wurden angeboten.

Nicht zum ersten Mal reichte die Spanne der Organisation der ICG von „vorbildlich“ auf der sportlichen Seiten bis „katastrophal“ bei der Unterbringung. Schon die letzten ICG in Australien waren eine sportliche Schande für alle Beteiligten.
Wie von Teilnehmern berichtet wurde, war die Organisation 2015 in Holland eine Katastrophe und brachte dem Ausrichter massive Kritik vieler Teams ein. Für 1.500 Leute gab es 32 Toiletten und 8 Wachbecken. Trinkwasser gab es nicht. Untergebracht waren die Sportler in Notunterkünften. Dort war es laut, kalt und eng. Die Aktiven suchten nach Alternativen und fanden 40 weitere Waschbecken in einem Nachbargebäude.
Bei der Eröffnungsveranstaltung gab es für die Sportler keine Stühle – sie saßen stundenlang auf dem Boden. Nachdem die entsprechenden Bilder in der ersten Nacht natürlich durch alle Foren dieser Welt gingen, schickte man zumindest eine Putzkolonne in die Unterkünfte. Nach der Anreise gab es nicht genügend Betten für die Aktiven. Erst die Ansage, dass einige Teams wieder abreisen, wenn sich der Zustand nicht ändert, brachte Besserung. Das ICG-Komitee hat im Nachgang zugesagt, dass es solcherlei Notunterkünfte in Zukunft nicht wieder geben wird. Dementsprechend war die Stimmung, die Volunteers waren vollkommen überfordert und dementsprechend „freundlich“, am Ende arrangierten sich dann irgendwie alle und die Kids machten das Beste draus.

Link: https://icg-alkmaar2015.com/

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